Autor: Julia Mayer
Format: epub
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 382
Erschienen: Dezember 2013
Preis: 0,99€
Leseprobe: klick
Reihe: Old Souls
1. Die Keime
2. Die Brut
3. Die Splitter
Inhalt
Amerika,
2074. Des Mordes verdächtigt, befindet sich Avery zusammen mit ihren neuen
Begleitern auf der Flucht. In den Staaten branden Rebellionen auf, denen sie
sich anschließen möchten – wären da nicht Averys Trauer um Skar, die Sehnsucht
nach dem Splittern und die Zweifel einer hoffnungslosen Zukunft. Kann der fremde
Nomade ihnen helfen und die einzelnen Keime zu einer Gruppe vereinen, oder
verrennen sie sich in der wahnwitzigen Idee, Frieden bringen zu wollen?
Quelle: Julia Mayer
Erster Satz
Ich habe über die Erinnerungen nachgedacht, die sich wie dünne Schatten um meine Knochen wirbeln.
Cover
Das Cover sieht genauso schön aus wie das vom ersten Band und beide passen super zusammen. Das Düstere passt zu der meist bedrückten Stimmung im Buch.
Meinung
Die Brut ist der zweite Band der Old Souls Reihe. Mittlerweile ist es etwas über drei Jahre her, seit ich den ersten Band gelesen habe. Da so viel Zeit vergangen ist und ich schon beim ersten Band Probleme hatte in die Geschichte rein zu kommen, war ich etwas skeptisch. Da das eigentlich mein einziger Kritikpunkt beim ersten war, habe ich mich gefreut dass es beim zweiten Band viel besser geklappt hat. Auch nach so langer Zeit war ich gleich wieder drin und konnte wunderbar an die Keime anknüpfen. Das Buch hat sich toll gelesen und ich bin begeistert. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven.
Auch in diesem Band liegt das Hauptaugenmerk auf Avery. Von ihr hat man schon im ersten Band am meisten erfahren. Sie gehört immer noch zu den Keimen, die sich in der ersten Phase des Seins befinden und verfolgt werden. Avery ist am Anfang ziemlich ruhig und trifft wenig eigene Entscheidungen. Sie zeigt nicht wirklich viel Eigeninitiative und ich hatte schon Angst dass sie nicht aufwacht. Avery hat sich im Laufe des Buches weiter entwickelt, aber wenn sie sich einfach treiben lässt und alles mit macht was die anderen wollen, gefällt sie mir gar nicht. Zum Glück hat sie aber auch eine starke Seite und wenn sie sich dann etwas in den Kopf setzt, kann sie das doch ganz gut durchsetzen.
Cash spielt neben Avery eine große Rolle in dem Buch. Er nimmt immer noch viele Drogen, ist aber ab und zu schon auf dem Weg der Besserung. Ihm liegt viel an Avery und auch sie ist ihm nicht abgeneigt. Die Beiden kommen sich langsam näher, aber leider haben sie sich meistens genauso schnell wieder weggestoßen. Ich habe mich oft geärgert dass die Zwei nicht einfach zueinander stehen. Cash habe ich im zweiten Band dieser Reihe in mein Herz geschlossen denn als Leser erfährt man viel über sein zu Hause und seine Familie. Leider hätte ich mir das auch bei Avery gewünscht. Vielleicht gibt es darüber mehr im nächsten Band zu lesen.
Eliza war mir schon im ersten Band ein Rätsel und in diesen überrascht sie sicherlich jeden Leser. Mit so einer Wendung hätte ich nicht gerechnet und ich bin gespannt wie es mit ihr weiter gehen wird. Was ich von ihr halten soll, weiß ich allerdings immer noch nicht.
Auch Cosima ist wieder dabei. Sie ist Avery eine gute Freundin und ohne sie würde es Avery wahrscheinlich schon gar nicht mehr geben. Sie ist bei allen Aktionen mit dabei und übernimmt oft die leitende Rolle. Ich wünsche mir aber dass Cosima tiefgründiger behandelt wird und würde gerne mehr über ihr voriges Leben erfahren.
Diese Buchreihe ist etwas ganz besonderes wie ich finde. Die Gedanken und Gefühle der Charaktere wird toll beschrieben und alles ist sehr poetisch und tiefgründig. Außerdem wurde hier von Julia Mayer eine neue Welt erschaffen mit den verschiedenen Stufen des Seins. Meiner Meinung nach hat sich die Autorin vom ersten zu diesem Band gesteigert worüber ich mich sehr gefreut habe, da das Lesen noch mehr Spaß gemacht hat.
Fazit
Die Brut ist eine gelungene Fortsetzung, die mir noch besser gefallen hat wie der erste Band. Ich vergebe 5 von 5 Bücher.




Autor: Julia Mayer
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 441 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 236
Erschienen: November 2012
ASIN: B00ACHOFE8
Preis: 2,99€
Inhalt
Die Welt gerät aus den Fugen, als den Menschen das Erlangen der Wiedergeburt verwehrt bleibt. Die schwächsten Glieder der Gesellschaft werden gejagt – und auch Avery findet sich auf der Flucht vor ihrer eigenen Familie wieder. Mithilfe anderer Flüchtlinge versucht sie, sich ihre Freiheit zu erkämpfen und gerät dabei immer wieder aufs Neue an scheinbar unüberwindbare Grenzen. Für sie, die Keime, gibt es nur die Flucht und den wartenden Tod, während die übrige Menschheit nach dem ewigen Leben lechzt und durch den Mord an den Schwächsten die Wiedergeburt zu finden versucht. Eine Jagd nach Sinn und Menschlichkeit beginnt ...
Quelle: Julia Mayer
Erster Satz
Am Ende des Tages zählt die Realität nicht mehr.
Cover
Das Cover finde ich sehr schön. Das alles dunkel gehalten ist passt gut zu der düsteren Geschichte. Ich bin mir nur nicht sicher zu wem diese blauen Augen gehören.
Meinung
Das Cover sieht gut aus und der Klappentext verspricht einiges. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich etwas verwirrt und brauchte eine Weile um mich in die Geschichte reinzufinden. Was aber nicht schlimm war, denn eigentlich bin ich dadurch neugierig geworden und wollte unbedingt weiter lesen um zu erfahren was das alles soll. Das Buch ist keine leichte Lektüre, denn die Autorin hat schon einen speziellen Schreibstil. Alles wird sehr detailliert beschrieben und der Schreibstil wirkt an vielen Stellen poetisch.
Im ersten Band von Old Souls liegt das Hauptaugenmerk auf Avery, aus deren Sicht auch überwiegend erzählt wird. Avery ist ein sehr ängstliches Mädchen, das ich wegen ihrer Geschichte, die sie bis jetzt miterlebt hat auch nachvollziehen konnte. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte aber weiter und war mir die ganze Zeit über sympathisch. Sie gehört zu den Keimen, die sich in der ersten Phase des Seins befinden. Die letzte Phase die es gibt ist die Asche. Bis vor kurzem wurden alle nach dieser Phase wiedergeboren. Doch jetzt hat sich alles geändert und niemand weiß warum. Die Vorstellung, dass nun liebe Familienmitglieder nicht wieder zurück kommen, ist schlimm. Die Schuld daran wird den Keimen gegeben, da es von Ihnen viel zu viele gibt. Deshalb werden sie nun gejagt und ermordet. Avery ist eine davon und auf der Flucht. Sie kämpft nun jeden Tag um das Überlegen. Dabei ist sie aber nicht allein, denn begleitet wird sie dabei von Skar.
Skar ist ein Keim, genauso wie Avery. Skar hat einen Traum zu verdanken dass er auf Avery aufmerksam wurde. Da die beiden denken, dass sie zusammen die nächste Phase erreichen können, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht. Skar ist geheimnisvoll, unnahbar und kalt. Auch wenn er noch ein Keim ist, scheint er trotzdem schon viel älter als Avery zu sein. Skar war mir überhaupt nicht sympathisch weil es mir nicht gefallen hat wie er Avery behandelt und ehrlich gesagt habe ich zwischendurch immer gedacht, dass er sich sowieso bald von ihr Abkapseln wird.
Es gab natürlich auch noch andere Charaktere in der Geschichte, wie zum Beispiel Cash, aus dessen Sicht auch ab und zu erzählt wird. Cash ist drogenabhängig und in seinem Leben dreht sich mittlerweile um nichts anderes mehr. Als er sich dann mit Avery und Cosima auf den Weg gemacht hat, dachte ich eigentlich, dass er sich zusammenraufen wird, hat er aber nicht und deshalb kann ich ihn gar nicht so richtig einschätzen. Cash befindet sich schon in der zweiten Phase, der Splitter. Dazu gehört auch Cosima. Aus deren Gesicht wird zwar nicht erzählt, aber trotzdem ist sie mir fast genauso wie Avery, ans Herz gewachsen. Cosima ist ein toller Charakter - selbstbewusst, hilfsbereit und sie würde Avery niemals im Stich lassen und das alles obwohl sie als Häscherin eigentlich die Keime jagt.
Avery und Cash sind nicht die Einzigen aus deren Sicht geschrieben wird. Ein wichtiger Part im Buch ist auch Eliza. Sie ist anscheinend diejenige, die für die vielen Morde verantwortlich ist. Eigentlich sollte man sie nicht mögen, aber in den Passagen, in der sie ihre Geschichte erzählt, zeigt sie eine sehr menschliche und gefühlsvolle Seite von ihr. Auch bei ihr ist es nicht einfach sie einzuschätzen. Außerdem gab es noch Passagen in der Geschichte, von denen ich bis jetzt noch nicht weiß, aus welcher Sicht sie erzählt wurden, ob diese Personen überhaupt real sind oder nicht. Ich hoffe das klärt sich dann im nächsten Band.
Die Grundidee der Geschichte finde ich gut. So etwas habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Allerdings ist es durch das fehlende Hintergrundwissen, das einem in der Geschichte erst nach und nach gegeben wird, schwierig in die Geschichte reinzukommen. Im Laufe der Geschichte erfährt man natürlich das Wichtigste, aber nicht alles, was sicherlich so gewollt ist, denn schließlich muss es ja auch einen Grund für weitere sieben Bände geben. Ich würde mir allerdings wünschen das man in den nächsten Bänden noch etwas über Avery und ihr Leben in Eurasien erfährt, wie denn ein Übergang in die nächste Phase überhaupt funktioniert und etwas über die Koryphäen.
Fazit
Die Keime ist der Auftakt der Old Souls Reihe. Durch den Schreibstil und das fehlende Hintergrundwissen am Anfang des Buches, ist es kein Buch für zwischendurch. Mir hat es aber trotzdem gefallen und deswegen vergebe ich 4 von 5 Bücher.


