Küssen ist die beste Medizin



Autor: Susan Mallery
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3-86278-751-7
Erschienen: August 2013
Seitenzahl: 352
Preis: 8,99€ [D]

Reihe: Fools Gold
1. Stadt, Mann, Kuss...
2. Ich fühle was, was du nicht siehst
3. Wer hat Angst vorm starken Mann?
4. Nur die Küsse zählen
5. Küssen ist die beste Medizin
6. Was nicht passt wird küssend gemacht
7. Was sich neckt, das küsst sich
8. Stille Küsse sind tief
9. Der Schönere gibt nach
10. Drum Küsse, wer sich ewig bindet
11. Kuss und Kuss gesellt sich gern
12. Der Weisheit letzter Kuss
13. Spiel, Kuss und Sieg
14. Touchdown für die Liebe
15. Halbzeit oder Hochzeit
16. Vetrauen ist gut, küssen ist besser
17. Ein Cowboy küsst selten allein
18. Wer früher küsst, ist länger verliebt
19. Zuckerkuss und Mistelzweig

Inhalt
Willkommen in Fool’s Gold, wo am Ende des Regenbogens die große Liebe wartet! Montana Hendrix hat eine Berufung: die Ausbildung von Therapiehunden. Denn was könnte besser sein, wenn man traurig oder krank ist, als mit einem Hund zu kuscheln? Leider sehen das nicht alle so. Als Montana in einer Klinik auf den Chirurgen Simon Bradley trifft, fliegen die Fetzen – und die Funken. So wütend Simon auch ist: Er erkennt, wie glücklich der Hundebesuch seine kleine Patientin macht, und bittet Montana, regelmäßig vorbeizukommen. Und wie das mit Frauen immer so ist – reicht man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie gleich die ganze Hand. Und das Herz. Und die Seele. Und eh man sich versieht, ist man Hals über Kopf verliebt. Ein Zustand, für den es nur zwei Lösungen gibt: Weglaufen – oder bis ans Lebensende glücklich werden. 
Quelle: Harper Collins

Erster Satz 
Der absolut perfekte Vormittag war für Montana gelaufen, als eine Bratwurst, ein vierjähriger Junge und ein Mischlingshund namens Fluffy aufeinandertrafen.

Cover
Das Cover reiht sich perfekt in die Reihe seiner Vorgänger ein, was zusammen im Bücherregal super aussieht. Darauf ist Montana mit Hund abgebildet, was zur Geschichte passt und auch nicht schlecht aussieht. Wie immer ist auch diesmal das Ortsschild von Fools Gold zu sehen.

Meinung
Küssen ist die beste Medizin ist der fünfte Band der Fools Gold Reihe von Susan Mallery und auch diesmal konnte mich die Idee, dass in jedem Band ein anderer Charakter der Kleinstadt im Mittelpunkt steht, begeistern. Diesmal dreht sich alles um Dakota Hendrix und Simon Bradley aus deren Sicht auch die meiste Zeit erzählt wird. Der Schreibstil ist wie immer leicht und locker, perfekt um so einen Liebesroman entspannt und schnell durchzulesen.  

Dakota ist eine Schwester der Hendrix-Drillinge und war mir von Anfang an sehr sympathisch. Sie liebt die Arbeit mit den Hunden und hat ein großes Herz. Dakota hat etwas Zeit gebraucht um ihren Platz im Leben zu finden und hat dabei ein paar unschöne Bekanntschaften gemacht, hatte aber immer ihre große Familie dir ihr den Rücken gestärkt hat. Das ist etwas das ich an dieser Buchreihe sehr mag: Familie und deren Zusammenhalt wird sehr groß geschrieben und Susan Mallery schafft es jedes Mal dass ich mich als Leser dazugehörig fühle.

Dakota ist sehr einfach gestrickt, und hat sehr wenig schlechte Eigenschafen, was natürlich schon wieder zu schön ist um wahr zu sein, denn wir haben sie ja eigentlich alle, die schönen und unschönen Ecken und Kanten. Trotzdem hat mir das Gesamtpaket rund um Dakota einfach gefallen. Auch über ihre Mutter haben wir viel in dieser Geschichte erfahren, was ich schön fand.

Simon war mir dagegen nicht immer so sympathisch, nicht nur weil er der Herzensbrecher in der Geschichte ist, auch sein Ego scheint anfangs unermesslich groß zu sein. Nach und nach lernt man ihn besser kennen und natürlich habe ich die ganze Zeit gehofft das Simon und Dakota am Ende zueinander finden. Ich konnte Simons Beweggründe nicht immer nachvollziehen und seine Vergangenheit wurde sehr dramatisch ausgeschmückt, aber am Ende gingen mir seine kleinen Rückzieher immer wieder auf die Nerven. Trotzdem war auch er ein guter und wichtiger Charakter in der Geschichte.

Gefallen hat mir die Geschichte um Simons kleine Patientin, nicht was ihr passiert ist, aber dass auch sie einen wichtigen Teil in der Geschichte eingenommen hat, denn Verbrennungsopfer und ihre Behandlung haben bis jetzt in keinen der Bücher eine wichtige Rolle gespielt, die ich gelesen habe. Fools Gold ist und bleibt eine bezaubernde Kleinstadt über die ich immer wieder gerne etwas lesen werde.

Fazit
Küssen ist die beste Medizin steht seinen vier Vorgängern in nichts nach und hat mir unterhaltsame Lesestunden geboten. Es ist alles dabei, eine starke Hauptprotagonistin, ein charmanter Liebhaber und eine traumhafte Kleinstadt. Ich vergebe 5 von 5 Bücher.




14 - Kicker, Küsse, Katasrophen





Autor: Heike Abidi
Verlag: Pink
ISBN:978-3-86430-064-6
Erschienen: Mai 2017
Seitenzahl: 176
Preis: 9,99€ [D]
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Inhalt
Ein Elfmeter fürs Herz! Franzi spielt für ihr Leben gern Fußball. Doch ihre Eltern wollen, dass sie einen Tanzkurs besucht. Plötzlich muss Franzi mit den Jungs Händchen halten, mit denen sie eben noch über den Rasen gerannt ist. Wie peinlich ist das denn? Ein Glück, dass auch ihr Kumpel Marius dabei ist. Mit ihm versteht sie sich einfach super, nicht nur auf dem Fußballplatz.
Quelle: Oetinger

Erster Satz 
Die Flanke war echt nicht vorherzusehen.

Cover
Auf dem Cover sind zwei pinke Sneaker und ein  Fußball zu sehen was natürlich super zu Titel und Inhalt passt. Die Farben sind frisch, jugendlich und mädchenhaft. Alles wirkt freundlich, sommerlich und ist passend abgestimmt. Mir gefällt das Cover.

Meinung
Nachdem ich Tatsächlich 13 von Heike Abidi gelesen habe, war ich gespannt auf das Buch 14 Kicker, Küsse, Katastrophen. Der Schreibstil ist auch hier jugendlich, locker und so liest sich das Buch schnell durch. 

Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Franzi aus deren Sicht die Geschichte auch geschrieben ist. Franzi ist 14 und in der Pubertät. Für die einen ist sie Franz, der Fußballkollege und für die anderen Franzi, die Tochter und Freundin. Bei ihr dreht sich alles um das Thema Fußball. Anfangs spielt sie noch in einer gemischten Mannschaft was sich aber schon bald ändert. 

Ihre Eltern und ihren Bruder findet sie, wie die meisten in diesem Alter, eher peinlich. Franzis Eltern finden ihr Hobby Fußball nicht so toll. Ihre Mutter hätte lieber eine Tochter die typische Mädchenhobbys hat, wie schminken, shoppen und Jungs. Franzi setzt alles in Bewegung um ihre Schulnoten zu halten, denn nur wenn diese stimmen, darf sie auch weiter kicken. Bald gibt es aber noch einen neuen Deal  mit ihren Eltern, einen Tanzkurs inbegriffen.

Bald lernt sie Nick kennen, der ihr Nachhilfe gibt und ihr Tanzpartner im Tanzkurs ist. Plötzlich ist Mathe gar nicht mehr so kompliziert und der Tanzkurs nicht mehr so langweilig und öde. Die meiste Zeit dreht sich alles um das Thema Fußball was für einen Mädchenroman sehr erfrischend ist. Die Charaktere konnten mich überzeugen und ich würde auch einen weiteren Band über Franzi lesen um zu erfahren wie es ihr auf der neuen Schule ergeht und ob sie ihrem Traum Fußballprofi zu werden, näher kommt.

Fazit
14 Kicker, Küsse, Katastrophen ist ein erfrischender Mädchenroman, der aber trotzdem auch alle Klischees erfüllt. Die Geschichte war stimmig und die Charaktere gut durchdacht. Ich vergebe 5 von 5 Bücher.

 













Oje, ich wachse!




Autor: Dr. Hetty van de Rijt & Dr. Frans X. Plooij
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-16144-7
Erschienen: Juli 1998
Seitenzahl: 352
Preis: 10,99€ [D]
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Inhalt
Die acht großen Entwicklungssprünge in der geistigen und körperlichen Entwicklung eines Babys gehen mit viel Unruhe und Geschrei einher und bringen Eltern zuweilen an den Rand der Verzweiflung.
Dieser Ratgeber zeigt, wie Eltern sich und ihren Kindern helfen können, die herausfordernde Zeit der ersten 14 Lebensmonate gut zu überstehen.

Quelle: Goldmann

Erster Satz
Wenn ein Baby schreit, ist das eine Qual für den, der dieses kleine Wesen gesund und glücklich sehen will.

Cover
Das Cover wirkt frisch durch das grüne Gras und das Licht. Die kleinen Babyfüße darauf sind natürlich zuckersüß. Da ich eine ältere Ausgabe dieses Buches habe, sind bei mir zwar auch Kinderfüße zu sehen, alles wirkt aber etwas dunkler und würde mich überhaupt nicht ansprechen, das aktuelle Cover aber dafür sehr.

Meinung
Oje, ich wachse! wurde mir von einer Bekannten empfohlen und geschenkt als ich schwanger war. Damals fand ich die Idee toll und habe mir das Buch zu Seite gelegt mit dem Plan immer zu den aktuellen Wochen meines Babys auch die dazugehörigen Kapitel zu lesen, was gut geklappt hat. Der Schreibstil ist flüssig. Leider merkt man zum Ende hin dass es viele viele Wiederholungen gibt. Bei einigen Sätzen hatte ich das Gefühl diese schon mehr als einmal in dem Buch gelesen zu haben.  

Mittlerweile würde ich behaupten die Mehrheit der jungen Mütter kennt dieses Buch, beziehungsweise hat davon gehört. Die einen schwören darauf, die anderen schmunzeln darüber und wieder andere ärgern sich warum junge Mütter sich so auf diesen Ratgeber versteifen. Mit ein wenig Abstand bin ich nun nicht mehr so ganz überzeugt von dem Buch wie noch zu der Zeit als frisch gebackene Mutter. 

Am Anfang war es für mich richtig spannend dieses Buch zu lesen und auch wenn es sicherlich stimmt das jedes Baby etwa zur gleichen Zeit gewisse Phasen durchlebt, kann man nicht immer alles darauf schieben. Ich habe von vielen Müttern gehört das ist genau die und die Phase so wie es in dem Buch steht. Ob das stimmt? Von der älteren Generation kann man dann meist nur ein Schmunzeln erwarten. Sie verstehen überhaupt nicht von welchen Phasen wir da immer zu reden.

Als ich schwanger war habe ich viele Ratgeber über Schwangerschaft und Babys gelesen, einfach weil das Thema in diesem Moment nun mal Nummer eins ist und ich sowieso immer viel lese. Die Grundidee dieses Ratgebers finde ich toll, leider gibt es immer wieder die gleichen Wiederholungen und so müsste der Inhalt eventuell mal wieder überholt werden. Einmal lesen reicht, beim zweiten Kind verzichte ich dann darauf, trotzdem kann ich es an die weiterempfehlen die sich vom Klappentext angesprochen fühlen.

Fazit 
Von dem Ratgeber Oje, ich wachse! war ich anfangs hellauf begeistert und habe begierig nach Punkten gesucht die man auf das eigene Baby projizieren kann. Nach einiger Zeit war ich sehr über die vielen Wiederholungen enttäuscht. Trotzdem hat es mir zum damaligen Zeitpunkt Spaß gemacht das Buch zu lesen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Bücher.

 

Der Weihnachtswald: Ein Wintermärchen




Autor: Angelika Schwarzhuber
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0136-6
Erschienen: September 2017
Seitenzahl: 416
Preis: 9,99€ [D]
Leseprobe: klick










Inhalt
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...  
Quelle: Blanvalet

Erster Satz
Kommt Kinder, beeilt euch!

Cover
Das Cover ist zauberhaft, winterlich und lädt zum Träumen ein. Die Frau auf dem Cover und die Hintergrundkulisse passen perfekt zum Inhalt des Buches

Meinung
Der Weihnachtswald ist mein erster Roman den ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe. Es ist eine schöne Weihnachtsgeschichte und der Schreibstil der Autorin schafft es den Leser in vorweihnachtliche Stimmung zu bringen. Die Geschichte kommt locker und leicht daher und lässt sich gut abends auf dem Sofa lesen wenn man vom Alltag abschalten möchte. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven.

Eva ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und war mir leider von Anfang bis Ende unsympathisch. Sie nimmt sich viel zu ernst, ist unheimlich launisch und zeigt wenig Gefühl. Den Grund dafür, konnte ich nicht nachvollziehen. Bei Eva hat mir einfach so vieles gefehlt und ich finde es schade dass die Autorin für sie nicht einen etwas anderen Weg gewählt hat.

Dafür gibt es aber viele andere Charaktere in diesem Buch die ich lieb gewonnen habe und die diese Geschichte für mich lesenswert gemacht haben. Zum einen wäre da Phillip, ein alter Jugendfreund von Eva, ein toller liebenswürdiger Mann den Eva eigentlich gar nicht verdient hat. Warum dieser nicht von Eva abgelassen hat, kann ich mir nicht ganz erklären. Eva benimmt sich oft kindisch und ihre Reaktionen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Phillip hat aber immer alles genau richtig gemacht. Gefallen hat mir natürlich besonders, dass er sich so gut um Antonie gekümmert hat. Antonie das kleine Waisenmädchen spielt in dem Roman eine sehr wichtige Rolle und natürlich hat man für sie sofort ein Platz im Herzen frei. Deshalb kann ich vor allem in Bezug auf Antonie, Evas Verhalten nicht verstehen und die Erklärung für Evas Verhalten war leider etwas schwach.

Evas Großmutter Anna ist eine tolle Frau, die versucht ihrer Enkeltochter zu zeigen wie wichtig Familie und Traditionen sind. Anna ist einfach liebenswert, genauso wie ihre Mutter Katharina, die wir zusammen mit Eva in der Vergangenheit kennenlernen durften. Katharina ist eine tolle Mutter und Ehefrau. Sie hat so ein warmes Herz, dass man sie einfach nur mögen kann. Ich fand es schön als Leser ein paar Tage mit Familie Koffler verbringen zu dürfen und es gab so einige Stellen beim Lesen die mich gerührt haben, zum Ende hin sogar etwas kitschig aber ihr hat es gefallen. Die Familie steht zur Weihnachtszeit im Mittelpunkt, so wie es sein soll. Mir hat es gefallen.

Fazit 
Der Weihnachtswald ist eine Familiengeschichte zur Weihnachtszeit die ans Herz geht, mit einer schwachen Hauptprotagonistin dafür stimmt aber der Rest. Mir hat die Geschichte um Familie Koffler gefallen und deshalb vergebe ich 5 von 5 Bücher.

 

Lesetagebuch 2018


Gelesene Seiten: 2330
Gelesene Bücher: 7
gelesesene eBooks:1
beendete Hörbücher:0



Dezember / 1 Buch / 352 Seiten
Hazel Wood: Wo alles beginnt von MelissaAcbert



November / 0 Bücher / 0 Seiten


Oktober / 1 Buch / 352 Seiten
Oje, ich wachse! von Dr. Hettyvan de Rijt & Dr. Frans X. Plooij


September / 0 Bücher / 0 Seiten


August / 1 Buch / 448 Seiten
 Graeme Simsion - Der Rpsie-Effekt


 
 

Juli / 1 Buch / 208 Seiten
Baby Ernährung



Juni / 1 Buch / 272 Seiten
Debbie Johnson - Weihnachten mit dir







Mai / 1 Buch / 256 Seiten
Catherine Rider - Kiss me in Paris



April / 0 Bücher


März / 0 Bücher 


Februar / 1 Buch / 298 Seiten 
Selina Marie Kesper - Maskenzauber 1: Jäger der Zeit





Januar / 1 Buch / 144 Seiten 
Susanne Mischke - Winterküsse in New York


Hazel Wood: Wo alles beginnt




Autor: Melissa Albert
Verlag: Dressler
ISBN: 978-3-7915-0085-0
Erschienen: August 2018
Seitenzahl: 352
Preis: 19,00€ [D]










Inhalt
Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.
Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

Quelle: Dressler Verlag

Erster Satz
Althea Proserphine zieht ihre Tochter mit Märchen groß.

Cover
Von diesem schicken Hardcoverbuch konnte ich natürlich sofort nicht mehr meine Augen lassen. Immer wieder musste ich mit den Fingern darüber streichen. Die Blätter und auch die Schrift heben sich etwas vom Untergrund ab, so dass man alles gut fühlen kann. Die Glitzerelemente sehen aus wie Frost und sind sehr hübsch anzusehen. Auch der Rest ist farblich passend abgestimmt: blau und düster, alles passt perfekt zusammen und super zum Inhalt.

Meinung
Hazel Wood: Wo alles beginnt von Melissa Albert wurde überall wo ich etwas darüber gelesen habe hoch gelobt. Deshalb bin ich mit hohen Erwartungen an das Lesen gegangen und habe mich schon unheimlich darauf gefreut. Oft ist es aber so dass diese hohen Erwartungen an ein Buch es unheimlich schwer machen mich dann tatsächlich mitzureißen. Der Schreibstil ist jugendlich und für die Zielgruppe richtig. Erzählt wird aus der Sicht von Alice.

Alice die Hauptprotagonistin war mir anfangs sehr sympathisch. Nach und nach habe ich aber den Faden zu ihr verloren. Ich kann gar nicht genau sagen warum, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt bei Alice. Andererseits ist Alice wie sich im Laufe der Geschichte herausstellt eine Märchenfigur, die nur aus ihrer Geschichte herausgerissen wurde. Wie genau diese Figuren, Menschen oder was auch immer entstehen und wie diese in der normalen Welt überleben können, weiß ich  nicht. Es haben mir viele Erklärungen, was die Märchenwelt angeht, gefehlt. Die Idee ist toll und die düstere Grundstimmung in dieser Geschichte passt einfach und wirkt auf einen als Leser auch genauso, trotzdem hätte es doch viel mehr Potenzial gehabt. Die Geschichte hat gut angefangen und ich dachte: wow, aber dann gab es doch einige Längen so dass die Autorin mich als Leser irgendwann verloren hat. Es kam dann wieder mehr Spannung auf und natürlich wollte ich trotzdem wissen wie es endet. Das Ende war überraschend, nicht vorhersehbar und kam so plötzlich das es mich etwas überrumpelt hat. Die Entwicklung zum Ende hin hat mir komplett gefehlt, plötzlich war es da.

Es gibt noch viele andere Charaktere, die viel Potenzial haben, aber kein Einziger konnte mich überzeugen. Einziger Finch konnte es kurz, da dieser dann aber eine ganze Weile von der Bildfläche verschwunden war und plötzlich ohne Vorwarnung wieder aufgetaucht ist, ohne das ich mir erklären konnte warum er eigentlich so ist wie er ist, hat es leider auch bei ihm nicht geklappt. Auf keinen Charakter wurde tief genug eingegangen damit der Funke auf mich überspringen konnte. 

Nichts desto trotz ist die Idee um diese Märchenwelt und Hazel Wood genial. Mir gefällt es und ich hätte mir mehr Tiefgang für jeden einzelnen Charakter gewünscht, sowie viel mehr Hintergrundwissen über diese neue Welt. Sollte es irgendwann einen zweiten Band geben, würde ich auch diesen Lesen, da ich sehr gespannt wäre wie es weiter geht und ob die Autorin es vielleicht im zweiten Band schafft mich mitzunehmen auf ihrer Reise durch die Märchenwelt.


Fazit
Hazel Wood konnte mich leider nicht überzeugen. Trotzdem ist es eine schöne Idee mit viel Potenzial. Die düstere Stimmung wurde von der Autorin gut rübergebracht und ich würde auch einen zweiten Band lesen da ich neugierig bin wie es weiter geht. Ich vergebe 3 von 5 Bücher.