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Ein Spion in erlauchter Gesellschaft



Autor: Kate Noble
Verlag: Egmont LYX
ISBN: 978-3-8025-8865-5
Erschienen: November 2012
Seitenzahl: 496
Preis: 9,99€ [D]
Leseprobe: klick

Reihe: Blue Raven
1. Ein Spion in erlauchter Gesellschaft
2. Der Sommer der Lady Jane







Inhalt
Eine aufregende, humorvolle und hochgradig unterhaltsame Geschichte über ein ungleiches Paar. Philippa Benning gilt als schönste Frau Englands. Als sie einem berüchtigten englischen Spion begegnet, verspricht sie, ihm Zutritt zu Adelskreisen zu verschaffen, wenn er dafür seine wahre Identität enthüllt. Schon bald muss Philippa feststellen, dass diese Vereinbarung sie in ein wahres Gefühlschaos stürzt …
Quelle: Egmont LYX

Erster Satz
Der Schein der untergehenden Sonne spiegelte sich auf dem bronzenen Türklopfer des Wirtshauses und lockte den erschöpften Reisenden wie ein orangefarbenes Leuchtfeuer.

Cover
Das Cover passt super zur Geschichte. Darauf ist eine Frau zu sehen, die sicherlich Philippa Benning darstellen soll. Im Hintergrund erkennt man einen Kronleuchter und alles scheint in einem schönen Gold getaucht zu sein. Außerdem sind auch noch zwei dunkelblaue Federn abgebildet, die mit Blue Raven in Verbindung gebracht werden können.

Meinung
Ein Spion in erlauchter Gesellschaft ist der erste Band der Blue Raven Reihe von Kate Noble. Dieses Buch ist außerdem auch das erste das ich von dieser Autorin gelesen habe. Das Cover und der Titel haben mich neugierig gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich gespannt auf die Umsetzung.

Die Hauptprotagonistin ist Philippa Benning und hat mir am Anfang überhaupt nicht gefallen. Vielleicht war das auch der Grund warum mir das Lesen auf den ersten Seiten so schwer gefallen ist. Philippa Benning ist mir ihren langen blonden Harren, der schlanken Figur und ihren blauen Augen eine Schönheit. Mit ihrem Charme scheint sie alle in den Bann zu ziehen und so gilt sie wirklich als die schönste Frau Englands. Ihre Freizeit verbringt sie mit viel Tratsch und der neusten Mode. Um wirklich allen Klischees gerecht zu werden, trägt Philippa auch meistens einen kleinen Hund mit sich rum, was ich zwar als etwas übertrieben empfand aber auch zu Philippa passt.

Philippa schien mir einfach nur oberflächlich und ich konnte überhaupt nicht verstehen warum man eine Hauptprotagonistin so unsympathisch darstellt. Zum Glück hat Philippa aber auch ein Herz, wie man nach und nach beim Lesen mitbekommt. Eigentlich kann sie auch einfach nur lieb und hilfsbereit sein. Zwischendurch war sie aber auch ziemlich oft einfach nur zickig uns sehr oberflächlich. Am Ende der Geschichte habe ich sie aber doch liebgewonnen. Im Laufe der Geschichte war meine Meinung über Philippa also ein auf und ab. Zum Schluss hat aber doch das Positive überwogen.

Durch Marcus, der mir übrigens von Anfang an sympathisch war, wird Philippa richtig umgänglich. Marcus ist ein toller Mann der Philippa von Anfang an gut tut. Er ist ein Spion und Philippa will ihm helfen, natürlich aber nicht ohne Hintergedanken. In dem Buch gibt es auch noch andere tolle Charaktere wie zum Beispiel Lady Jane Cummings, die Erzfeindin von Philippa. Bei den Beiden habe ich die ganze Zeit gehofft dass sie sich zusammenraufen.

Am Anfang habe ich mich dem Lesen dieser Lektüre etwas schwer getan. Auch wenn ich es am Anfang nicht gedacht hätte, hat mir die Geschichte nach und nach besser gefallen. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, fand ich die Idee und die Umsetzung sogar richtig gut. Kate Noble hat einen tollen Schreibstil. Es gab wirklich spannende Stellen und auch einiges zum schmunzeln.

Fazit
Ein Spion in erlauchter Gesellschaft ist ein gelungener unterhaltsamer Roman mit historischen Elementen in denen die Liebe nicht zu kurz kommt. Ich vergebe 4 von 5 Bücher.




Die Phoenix Chroniken 04: Fluch



Autor: Lori Handeland
Verlag: Egmont Lyx
ISBN: 978-3-8025-8892-1
Erschienen: Oktober 2012
Seitenzahl: 368
Preis: 8,99€ [D]
Leseprobe: klick

Reihe: Die Phoenix Chroniken
1. Asche
2. Glut
3. Blut
4. Fluch





Inhalt
WO DAS BÖSE LAUERT … Nachdem Elizabeth Phoenix ihren Geliebten, den Magier Sawyer, eigenhändig töten musste, hat er ihr ein Geschenk hinterlassen, mit dem Liz niemals gerechnet hätte: ein Baby – ausgesetzt auf ihrer Türschwelle, und der Magier ist unverkennbar der Vater. Liz ist mit der Situation völlig überfordert, und als dann noch zwielichtige Gestalten das Leben des Kindes bedrohen, sieht Liz nur einen Ausweg: Sie muss Sawyer wiedererwecken! Koste es, was es wolle …
Quelle: Egmont Lyx

Erster Satz
Die Anführerin der übernatürlichen Mächte des Guten zu sein ist längst nicht so cool, wie es klingen mag.

Cover
Das Cover sieht einfach toll aus. Wie immer bei dieser Reihe ist das Gesicht von Liz zu sehen und diesmal strahlt es in einem tollen gelb.

Meinung
Alle drei Bände dieser Reihe konnten mich hundertprozentig überzeugen und deshalb musste ich natürlich auch Fluch lesen. Fluch ist ein gelungener Folgeband, der seinen Vorgängern an Spannung, Erotik und Humor in nichts nachsteht. Der Schreibstil von Lori Handeland ist locker, flüssig und hat genau die richtige Portion Humor.

Nachdem in Blut Sawyer gestorben ist, war ich gespannt wie es nun weiter geht. Liz trauert um Sawyer und macht sich Vorwürfe wegen seinem Tod, denn schließlich ist sie dafür verantwortlich gewesen. Trotzdem müssen die Leser in diesem Band nicht auf Sawyer verzichten, denn Liz hat genügend Träume in denen sie ihm begegnet und wer die beiden kennt weiß dass es da heiß hergeht.

Liz ist eine tolle Hauptprotagonistin. Sie hat alles was man dafür bracht. Elizabeth ist selbstbewusst, taff, verdreht allen Männern den Kopf und hat auch noch eine große Portion Sarkasmus zu bieten. Das sie noch um Sawyer trauert konnte ich gut nachvollziehen. Am Anfang habe ich auch noch verstanden warum sie Sawyer unbedingt wiedererwecken will, aber zum Ende hin habe ich gehofft dass sie es sein lässt, denn eigentlich habe ich gehofft dass sie über ihn hinwegkommt und ihre Liebe zu Jimmy eine Chance hat. Außerdem hatte ich das Gefühl dass sich Liz in diesem Band irgendwie nicht weiterentwickelt hat, was ich nicht weiter schlimm fand da ich die alte Liz eigentlich mag.

Sawyer hat in Blut sehr viel Platz in der Geschichte eingenommen und ich konnte mir ehrlich gesagt nicht vorstellen wie es nun ohne ihn weitergehen soll, aber wie schon oben erwähnt, ist er ja nicht ganz verschwunden.

Jimmy ist natürlich immer noch gutaussehend, erfolgreich und passt gut zu Liz, aber trotzdem gibt es für die beiden irgendwie nicht den richtigen Zeitpunkt. Etwas das sich schön fand war das man in dem Buch viel über Jimmys und Liz gemeinsame Vergangenheit erfährt. Ich habe erst in diesem Buch mitbekommen wie groß die Gefühle von Jimmy für Liz damals waren. Jimmy konnte in diesem Band also viele Sympathiepunkte bei mir sammeln.

Luther ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil in Liz Leben geworden und die beiden kämpfen nun Seite an Seite. Ansonsten kann ich eigentlich gar nicht so viel über ihn sagen. Summer dagegen ist mir spätestens in Fluch unsympathisch geworden. Sie ist eine richtige Zicke, würde allerdings alles für Jimmy machen. Eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt außerdem Faith, das Baby das Liz auf ihrer Türschwelle findet. Dieses kleine niedliche Baby ist allerdings alles normal, was als Tochter von Sawyer sicherlich vorauszusehen war.

Was es mit dem Baby genau auf sich hatte werden die Leser aber wohl nie erfahren, auch nicht was aus Sawyer wird nachdem er wiedererweckt wurde, da die Reihe leider eingestellt wurde. Jimmy ist zum Ende hin verschwunden und niemand weiß wohin und warum. Die Apokalypse ist naher als noch nie zuvor und wie es ausgeht ist noch völlig offen. Ich würde gerne wissen wie es weitergeht aber leider gibt es keinen Folgeband. Abschließend kann ich nur sagen das mir die Phoenix Chroniken wirklich gefallen haben und ich es schade finde nun nichts mehr von Elizabeth Phoenix und ihrer Föderation zu lesen.

Fazit
Es gibt nichts an dem Buch auszusetzen und ich finde es schade dass die Reihe eingestellt wurde. Alle die die ersten drei Bände der Phoenix Chroniken gelesen haben sollten sich Fluch natürlich nicht entgehen lassen. Ich vergebe 5 von 5 Bücher.