Autor: Ela van de Maan
Verlag: Bookshouse
ISBN: 978-9963-52-583-6
Erschienen: August 2014
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 234
Preis: 2,99€
Reihe: Into the Dusk
1. Schwur der Vergangenheit
2. Klang der Finsternis
3. Glut des Vergessens
4. Fluch der Unendlichkeit
5. Erbe der Vergangenheit
6. Rache der Eitelkeit
7. Flüstern der Dunkelheit
Inhalt
Jede Nacht quält Melanie der gleiche schwermütige Traum aus einer längst
vergangenen Zeit - ihr geliebter Ritter reitet mit wehenden Fahnen
seiner nächsten Schlacht entgegen und lässt sie hoffnungslos auf ihrer
Burg zurück.
Als sie im New York des 21. Jahrhunderts völlig überraschend genau
diesem attraktiven Mann gegenübersteht, setzt sie alles daran, das
Rätsel ihrer Träume zu lösen. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich
einlässt ...
Quelle: Bookshouse
Erster Satz
Ich blickte einem stolzen Ritter nach, wie er mit wehenden Haaren die Allee entlanggaloppierte.
Cover
Das Cover passt zur Geschichte. Der Mann darauf soll sicherlich Alexandre darstellen und dieser wurde auch so wie abgebildet beschrieben. Ich habe ihn mir allerdings etwas anders vorgestellt und so richtig gefällt mir der Mann darauf nicht, dass ist aber einfach Geschmackssache. Da die Geschichte in New York spielt, passen die Wolkenkratzer im Hintergrund sehr gut dazu.
Meinung
Schwur der Vergangenheit ist der erste Band der Into the Dusk Reihe und auch mein erstes der Buch der Autorin das ich gelesen habe. Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und das Buch konnte mich auch ganz gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig und so habe ich das Buch sehr schnell durchgelesen. Dazu kommt natürlich noch das es nicht sehr lang ist und für etwas lockeres zwischendurch genau das Richtige. Erzählt wird aus verschieden Perspektiven was mir gefallen hat.
Melanie ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und ich bin gespannt ob es in den nächsten Bänden so bleibt oder ob auch andere Charaktere zum Zug kommen denn immerhin gibt es mittlerweile schon sieben Teile. Melanie war mir nicht sofort sympathisch denn ich konnte ihre Entscheidungen und Reaktionen nicht immer nachvollziehen. Außerdem kam sie mir ziemlich oberflächlich vor, vor allem was ihre Freunde angeht. Trotzdem ist das ein oder andere Mal der Funke übergesprungen.
Nach den ersten Seiten dieses Romans dachte ich es ist wieder eine dieser typischen Romantic Romane in denen es, warum auch immer, ständig Liebe auf den ersten Blick gibt und oft viel zu schnell alle schmachtend ihre Liebesgeständnisse abgeben. Nach und nach habe ich aber mitbekommen dass es bei Alexandre und Melanie schon eine Vergangenheit gibt, also einen Grund warum alles so schnell zwischen den Beiden geht.
Alexandre weiß sofort bei der ersten Begegnung wem diese Frau ähnlich sieht, und auch wenn er unsicher ist ob es zu dieser eine Verbindung gibt, fühlt er sich sofort zu ihr hingezogen. Melanie dagegen kann sich an nichts erinnern, weiß aber tief in ihrem Inneren dass sie diesen Mann schon kennt. Die Geschichte die dahinter steckt, hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich schon darauf in den nächsten Bänden mehr davon zu erfahren.
Alexandre konnte ich das ganze Buch über nicht hundertprozentig einschätzen und auch als ich fertig war mit lesen, wusste ich immer noch nicht genau ob ich ihn mag oder nicht. Seine Stimmung ändert sich ständig und ich hätte mir gewünscht dass sein Charakter etwas tiefgründiger beschrieben worden wäre. Irgendwie bleibt es ziemlich oberflächlich was ihn angeht, was ihn natürlich auch wieder geheimnisvoll macht.
Es gibt noch einige andere Charaktere in diesem Buch, die aber alle mehr im Hintergrund bleiben und auf die nicht groß eingegangen wird. in dieser Geschichte ist so ziemlich alles vorhanden was es so an Wesen in Fantasy Romanen gibt. Die Idee die dahinter steck,t hat mir gefallen und ich bin gespannt was man in den nächsten Bänden noch alles über Melanies und Alexandres Vergangenheit erfährt, denn aufgedeckt wurde im ersten Band sicherlich nur ein Bruchteil.
Fazit
Schwur der Vergangenheit ist ein gelungener Auftakt der Into the Dusk Reihe von Ela van de Maan, lässt aber noch etwas Luft nach oben für die nächsten Bände. Dieser Roman hat alles typische was es für eine Romantic Fantasy Geschichte braucht und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen. Ich bin gespannt mit was die Autorin in den anderen Bänden überrascht und da es auf jeden Fall noch steigerungsfähig ist, vergebe ich 3 von 5 Bücher.


Autor: Evanne Frost
Verlag: Bookshouse
Erschienen: August 2014
Format: Mobi
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 92
ISBN: 9789963526758
Preis: 1,99€
Leseprobe: klick
Inhalt
Sarah Langner hat sich vor Jahren in eine Situation verrannt, deren Aussichtslosigkeit ihr erst jetzt nach und nach bewusst wird. Doch ihr Schicksal ist nicht das Einzige, das sich maßgeblich verändern würde, sollte sie einen Ausbruch wagen. Sie kann nichts tun, um einen geliebten Menschen nicht zu verletzen. Doch dann begegnet ihr Julian Kersten, ein Mann, der schon einmal ihre Gefühlswelt beinahe auf den Kopf gestellt hätte.
Sarah entscheidet sich für Flucht - so, wie sie auch beim ersten Mal der Gefahr entronnen ist, auch wenn die Gründe anderer Natur waren. Nur dieses Mal lässt Julian sie die Rechnung nicht ohne ihn machen.
Quelle: Bookshouse
Erster Satz
"Warum tust du mir das an?" Julian stöhnte.
Cover
Das Cover sieht super aus, wirkt allerdings etwas kitschig was die Geschichte überhaupt nicht ist. Da ich aber auch auf kitschige Sachen stehe hat mich das nicht abgehalten das Buch zu lesen.
Meinung
Mein Herz lopft wie verrückt ist eine Kurzgeschichte mit viel Gefühl und Tiefgang und nicht so kitschig wie man es erwartet nachdem man das Cover gesehen hat. Es ist mein erstes Buch von Evanne Frost. Der Schreibstil ist flüssig und die Autorin schafft es die Gefühle der Protagonisten rüber zu bringen. Erzählt wird aus der Sicht von Sarah und Julian.
Das Buch beginnt mit einem Erlebnis von Sarah und Julian und macht dann einen Zeitsprung. Sieben Jahre später beginnt dann die eigentliche Geschichte. Sarah arbeitet beim Finanzamt als Prüferin und begegnet dadurch Julian in seiner Firma. Julian ist sofort Feuer und Flamme denn er kann sich noch ganz genau an Sarah und seine Leidenschaft zu ihr erinnern.
Was in Sarahs Kopf vorgeht ist am Anfang nicht ganz klar aber nach und nach konnte ich sie immer besser verstehen. Sie versucht ihre Erinnerung an Julian zu verdrängen und ihr Leben normal weiter zu führen. Nur leider hat Sarah überhaupt kein normales Leben. Mehr will ich zu Sarahs Leben aber gar nicht verraten.
Mich hat die Geschichte berührt und ich habe mit den Beiden mitgefühlt. Obwohl es nur eine Kurgeschichte ist, hatte ich danach das Gefühl die Protagonisten gut zu kennen. Gerne hätte ich noch weiter gelesen was die Zukunft für die Beiden bereithält.
Fazit
Mein Herz klopft wie verrückt ist eine tolle Kurzgeschichte mit viel Tiefgang. Ich vergebe 4 von 5 Bücher.



Autor: Julia S. Heinrich
Verlag: Bookshouse
ISBN: 978-9963-7226-3-1
Format: Mobi
Dateigröße: 499 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 306
Erschienen: Januar 2013
Preis: 4,99€
Leseprobe: klick
Inhalt
„Ich konnte nicht abdrücken. Vor mir stand das hässlichste Pferd, das ich jemals gesehen hatte, und ich konnte einfach nicht abdrücken.“
Anfangs sind es noch die Neugier und ihre beste Freundin Sina, die Joline in einen seltsamen Klub am Rande der Stadt treiben. Doch schnell stellt die 15-Jährige fest, dass es sich um einen Stützpunkt von Militanten handelt. Eine Gruppe, die sich dem Kampf gegen das Gentechnik-Unternehmen verschrieben hat, in dem Jolines Vater als Forscher arbeitet. Nach anfänglichem Misstrauen erliegt Joline den Einflüsterungen des charismatischen Anführers Zerberus und schließt sich den Aufständischen an. Ihr Auftrag: Die künstlich von PhönixGenTec geschaffenen Tiere zu töten. Als sie im Wald der Firma auf eines der reproduzierten Wildpferde trifft, kommt alles anders als geplant – und Joline muss sich entscheiden, ob sie ihrem Verstand oder ihrem Herzen folgen will ...
Quelle: Bookshouse
Erster Satz
Ich konnte nicht abdrücken.
Cover
Das Cover gefällt mir richtig gut. Das Mädchen soll sicherlich Joline darstellen und auch das Pferd passt perfekt zur Geschichte.
Meinung
Eigentlich ist es dem Cover zu verdanken, dass ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Als ich nämlich das Pferd darauf gesehen habe bin ich neugierig geworden und als ich sich der Klappentext auch noch interessant angehört hat, musste ich das Buch lesen. Der Schreibstil von Julia S. Heinrich ist flüssig und ich war erstaunt wie schnell ich das Buch durchgelesen habe.
Die Geschichte spielt in der Zukunft in Deutschland. Natürlich ist die Technik schon viel weiter und so gibt es für den Leser viele neue Sachen zu entdecken, die bis jetzt noch gar nicht möglich sind. Außerdem sind viele Tierarten mittlerweile schon ausgestorben. Das alles klingt gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man bedenkt wie viele Tierarten schon heute vom Aussterben bedroht sind. Deshalb versuchen die Menschen nun Tiere, mittels Genmanipulation, neu zu reproduzieren. Der Frage ob diese Reproduzierung nun gut ist oder nicht, stellt man sich als Leser zusammen mit Joline und ich war das ganze Buch über sehr zwiegespalten und kann auch jetzt immer noch nicht sagen, was ich nun für richtig halte.
Joline, die 15-jährige Hauptprotagonistin, ist ein Mädchen mit ganz normalen Teenagerproblemen und ihren Alter entsprechend noch sehr naiv. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen. Anders war das bei ihrer besten Freundin Sina. Diese ist nämlich das ganze Gegenteil von Joline. Es hat dann aber nicht lange gedauert bis auch sie bei mir Sympathiepunkte sammeln konnte. Sina ist diejenige, durch die Joline in Kontakt mit den Militanten kommt.
Als Joline erfährt wer diese Militanten sind und für welche Sache sie kämpfen, ist sie im ersten Moment schockiert und alles andere als überzeugt von der Sache. Umso mehr hat es mich gewundert, dass sie so schnell ihre Bedenken über Bord geworfen hat. Ich habe mich schon darüber gewundert, dass Joline einfach so zum Mitläufer geworden ist. Irgendwie ging mir das zu schnell und ich konnte es nicht so richtig nachvollziehen. Andererseits lag es sicherlich auch daran, dass auch Sina so getan hat als wäre alles normal, so wie es abläuft. Zum Glück kommt dann aber alles doch noch ganz anders.
Natürlich gibt es auch jemanden, für den Joline schwärmt. Phillip aus dem Klub hat es ihr vom ersten Moment angetan. Doch mehr als eine Schwärmerei ist es leider nicht geworden, was ich aber auch nicht besonders schlimm fand, da man von Phillip sowieso nicht allzu viel erfährt und ihn deshalb auch nicht richtig einschätzen kann. Schön fand ich die innige Beziehung zwischen Joline und ihren Eltern. Alles scheint so harmonisch zwischen ihnen zu sein und sie machen sich die ganze Zeit über auch wirklich Sorgen um Joline. In vielen Jugendromanen können die Jugendlichen "Tagelang" verschwunden sein ohne dass deren Eltern sich wirklich Sorgen machen. Das finde ich immer ein bisschen komisch. In Joline war das aber endlich mal anders.
Ich hätte nicht gedacht dass mir die Idee, der Genmanipulation, so gut gefällt. Julia S. Heinrich hat das Thema wirklich gut umgesetzt und ich denke auch für alle verständlich beschrieben. Das Ganze kam sehr glaubwürdig rüber und konnte mich voll und ganz überzeugen. Trotzdem hätte ich mir zwischendurch ein kleines bisschen mehr Spannung gewünscht.
Eine Sache, die ich noch loswerden will ist, dass ich es schön finde, dass zur Abwechslung mal ein Pferd so eine wichtige Rolle in einem Roman spielt. Außerdem habe ich in der Danksagung gelesen dass Julia S. Heinrich sich von ihrem Pony inspirieren lassen hat. Das fand ich wirklich schön und finde, dass es hier nochmal extra erwähnt werden kann.
Fazit
Joline ist ein gelungener Auftakt der GenTec Genesis Reihe und wird nicht nur Jugendliche, sondern auch alle über dieses Alter hinaus, begeistern. Ich vergebe 4 von 5 Bücher und bin gespannt wie es weitergeht. Ich hoffe ich muss nicht zu lange auf den nächsten Band warten.


