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Haribo 1: So schmeckt das Glück

 

 
Autor: Katharina von der Lane
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49465-1
Erschienen: Dezember 2025
Seitenzahl: 464
Preis: 17,00 € [D]
 
Reihe: Die Haribo-Saga
1. So Schmeckt das Glück
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Inhalt
Bonn 1920: Der gelernte Bonbonkocher Hans Riegel liebt die bunte Welt der Süßwaren und träumt davon, eines Tages sein eigenes Unternehmen zu führen. Die junge Gertrud Vianden glaubt an seinen Traum und unterstützt ihn von Anfang an. Nach der Hochzeit beginnen Hans und Gertrud, in der heimischen Küche zu experimentieren und erste Süßigkeiten herzustellen, die Gertrud mit dem Fahrrad ausliefert. Das Geschäft ist hart, die Konkurrenz groß, und das junge Paar wird von vielen belächelt. Wie wollen Hans und Gertrud mit ein paar Bonbons eine Familie ernähren? Doch trotz aller Widrigkeiten sind die beiden überzeugt, dass aus kleinen Anfängen Großes entstehen kann …
Von einem Sack Zucker zum Weltkonzern: die außergewöhnliche Geschichte einer der erfolgreichsten Unternehmerfamilien Deutschlands.
Quelle: Penguin 
 
Erster Satz 
"Herrlich!", schwärmte die junge Frau, als sie die Lichtung erreicht hatten und wärmende Sonnenstrahlen den moosgrünen Waldboden küssten.
 
Cover 
Das Cover passt super mit Band zwei der Haribo-Saga zusammen. Darauf ist ein junges Paar zu sehen das Hans und Gertrud darstellen könnte. Die Gestaltung und die Farben gefallen mir sehr gut.
 
Meinung
So schmeckt das Glück ist der erste Band der Haribo-Saga von Katharina von der Lane. Da ich versehentlich den zweiten Band dieser Reihe gelesen und dabei festgestellt habe, dass es sich um eine Reihe handelt, wollte ich nun auch Band eins lesen. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen. Erzählt wird abwechselnd aus Hans und Gertruds Sicht. Am Anfang jedes Kapitels gibt es die Info für den Leser an welchem Ort und zu welcher Zeit der Geschichte man sich befindet.
 
Die zwei Hauptprotagonisten dieses Romans sind Hans und Gertrud. Die Geschichte beginnt mit Hans und welchen Berufsweg er einschlagen möchte. Als Sohn eines Bauern, hat sein Vater andere Pläne für ihn, die natürlich nicht mit Hans Vorstellungen einhergehen. Mit seinem Ehrgeiz schafft Hans es sich vom einfachen Arbeiterjungen hochzuarbeiten bis der Krieg dazwischen kommt. Danach beginnt eine noch schwierigere Zeit für ihn und seine Familie.
 
Gertrud tritt in Hans Leben und ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr weg zu denken. Hans sieht sie erst als gute Freundin und nicht als Partnerin. Nach und nach entwickelt sich zwischen den Beiden eine Beziehung und zusammen bauen sie die Firma Haribo und eine eigene Familie auf.
 
Hans und Gertrud sind zwei wundervolle Charaktere mit vielen Ecken und Kanten. Sie haben ihr Herz am rechten Fleck und wirken sehr menschlich. Ihr Erfolg beim Aufbau der Firma Haribo steigt ihnen nicht zu Kopf und es hat Spaß gemacht sie auf diesem Weg zu begleiten. Auch andere Charaktere wie Hans Geschwister Anita und Paul, seine Eltern, sowie Gertruds Familie und einige Freunde und Bekannte lernt man in diesem Roman kennen.
 
Meinung
So schmeckt das Glück von Katharina von der Lane ist ein gelungener und unterhaltsamer Familienroman über die Familie Riegel und dem Aufbau der Firma Haribo. Ich habe beide Bücher dieser Reihe verschlungen und habe gesehen das bald weitere Bücher dieses Autorenduos im Goldmann Verlag erscheinen werden. Ich freue mich schon sehr drauf und kann die Haribo Reihe weiter empfehlen und vergebe 5 von 5 Bücher.
 
    
 

Mein Glück in deinen Händen

 


Autor: Mary Simses
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0854-9
Erschienen: Januar 2021
Seitenzahl: 400
Preis: 11,00 € [D]
Leseprobe: klick











Inhalt
Sara und ihre Schwester Mariel waren nie ein Herz und eine Seele. Doch als sich Mariel Hals über Kopf in Saras Freund Carter verliebt – und er sich in sie – herrscht endgültig schlechte Stimmung. Dass nun ihre Schwester ihre große Liebe heiraten wird, trifft die sonst so erfolgreiche Frau schwer. Aus verletztem Stolz kommt ihr nur eine Idee: Den schönsten Tag der beiden etwas sabotieren und ganz nebenbei Carters Herz zurückerobern. Aber ein gebrochenes Herz ist kein guter Ratgeber, und manchmal ist es vielleicht gut, nicht zu bekommen, was man will, denn eventuell wartet schon etwas viel Besseres an der nächsten Ecke …
Quelle: Blanvalet
 
Erster Satz 
Es war die Lüge meiner Mutter, die mich in diesem Juli nach Hause fahren ließ.

Cover
Das dieses frische und blumige Cover wunderschön ist, ist wohl allen klar, Die Blumen und die Farbe erstrecken sich auch über die Seite des Buches. Einfach nur schön.

Meinung
Mein Glück in deinen Händen von Mary Simes war mein erstes Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Auf diesen Roman aufmerksam geworden bin ich wegen des wunderschönen Buchschnitts. Der Schreibstil ist locker und flüssig, passend zu einen lockeren Liebesroman. Erzählt wird aus der Sicht von Sara.

Sara ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Ihre Schwester Mariel hat ihren Freund ausgespannt und will diesen nun heiraten. Unter einem Vorwand wird Sara von Ihrer Mutter in ihre Heimat gelockt. Sara ist sehr verbittert wenn es um ihre Familie, insbesondere um ihre Schwester geht. Die Beziehung zwischen den beiden Schwestern gibt dem Roman aber etwas Tiefgang. 

Gerade erst angekommen trifft sie auf einen gut aussehenden jungen Mann. Die Beiden kommen immer wieder durch dumme Zufälle zusammen. Ihrer Begegnungen verlaufen meist etwas kurios. Alles fängt mit einem kaputten Kunstobjekt an und endet mit Kuchendieben. Diese Geschichten haben den Roman viel Humor verliehen, an einigen Stellen wurde es etwas absurd und zu viel. Nach und nach entwickeln sich Gefühle zwischen den Beiden.

Mariel, die Schwester von Sara, konnte ich den ganzen Roman über nicht richtig einschätzen. Irgendwie tat sie mir leid als kleine Schwester da Sara öfter etwas übertrieben reagierte. Vielleicht wäre es insgesamt schön gewesen einigen Charakteren etwas mehr Tiefe zu verleihen. Carter als Exfreund hat seine Rolle ganz gut eingenommen.
 
Alles in allem ist es ein unterhaltsamer und verrückter Liebesroman der mich trotz seinen Ecken und Kanten gut unterhalten konnte, es wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein das ich von Mary Simses gelesen habe.
 
Fazit
Mein Glück in deinen Händen ist ein unterhaltsamer Liebesroman, mit etwas überdrehten Spitzen, die je nach Geschmack lustig oder auch etwas zu viel sein können. Ich vergebe 4 von 5 Bücher.

Villa Conrad






Autor: Nora Elias
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-7457-0081-7 
Erschienen: Januar 2020
Seitenzahl: 576 
Preis: 10,00€ [D]
Leseprobe: klick 









Inhalt
Frankfurt in den Goldenen Zwanzigern: Der Großindustrielle Günther Conrad befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch während seine älteste Tochter Clara alle Erwartungen erfüllt und den Unternehmer Eduard Jungbluth heiratet, entpuppt sich Conrads Sohn und künftiger Nachfolger Raiko als Pantoffelheld. Die meisten Sorgen bereiten Conrad aber seine beiden jüngsten Kinder, die Zwillinge Sophia und Ludwig. Sie verbringen ihre Zeit lieber mit Schauspielern als in der besseren Gesellschaft. Als sich Sophia in den Sinto Vincent Rubik verliebt, bahnt sich mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten eine Katastrophe an. Denn Sophia geht für ihre Liebe Risiken ein, die sie und ihre Familie in den Abgrund zu reißen drohen ...
Quelle: Goldmann

Erster Satz 
Sophia erwischte ihre Schwester Clara hinter den Ställen in inniger Umarmung mit dem schnöseligen Eduard Jungbluth.

Cover
Auf dem Cover ist eine Frau zu sehen, die eine der Protagonistinnen in dem Buch darstellen könnte. Es ist sehr elegant gehalten und gefällt mir sehr gut. Die Aufmachung des Covers passt gut zu den Goldenen Zwanzigern in der  dieser Roman beginnt.

Meinung
Villa Conrad von Nora Elias ist mein erster Roman dieser Schriftstellerin und hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich ist die Zeit in der dieser Roman spielt nicht unbedingt meine Lieblingsepoche, zumindest nicht wenn es in Deutschland spielt, aber die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und passt sehr gut in diese Zeit rein, Ich hatte das Buch schnell durchgelesen. 

Auf den ersten zwei Seiten gibt es eine Übersicht über die wichtigsten Personen in dem Buch und im welchen Verhältnis diese zueinander stehen. Gerade am Anfang hat mir das sehr geholfen mich in die Geschichte einzufinden. Es hätte sicherlich auch ohne diese Auflistung geklappt, aber so fällt es einem als Leser schon einfacher und mir hat es gefallen. Das Buch ist in fünf große Teilabschnitte unterteilt: Teil 1 1928-1930, Teil 2 1932-1933, Teil 3 1937-1939, Teil 4 1940-1941 und Teil 5 1944-1945. Insgesamt begleitet man als Leser die Protagonisten also achtzehn Jahre lang auf ihrer Reise. 

Ich hatte anfangs Bedenken ob es nicht etwas schwierig ist so viele Jahre in einen Roman zu packen, aber Nora Elias hat es wunderbar umgesetzt. Sie hat es trotzdem geschafft die Charaktere tiefgründig zu behandeln. Jeder hatte seine eigene Geschichte und alle waren durchweg interessant. Natürlich gibt es auch hier eine Person auf die der Fokus am meisten liegt und das ist Sophia.

Sophia ist die Zwillingsschwester von Ludwig und ich fand es toll wie Beiden zusammengehalten haben. Sophia, anfangs noch sehr kindlich, macht im Laufe der Geschichte eine tolle Verwandlung durch. Gerade für diese Zeit war sie sehr mutig und ist trotz einiger Gefahren ihren Weg gegangen. Sie hat auf ihr Herz gehört und sich nicht der Meinung anderer unterworfen. In dem Buch geht es um eine wohlhabende Familie aus Frankfurt, aber andere Charaktere wie Vincent bringen den Lesern auch die anderen Seiten dieser Zeit nahe.

Villa Conrad ist eine Familiengeschichte die mich gut unterhalten konnte. Mit Sophia konnte ich mitfiebern und sie auf ihrem Weg begleiten. Auch andere Familienmitglieder waren Sympathisch andere eher nicht. Jeder hat eine Entwicklung in dieser ganzen Zeit durchgemacht. Es gibt Liebe, Streit, Emotionen und den Krieg. Es ist also von allem etwas dabei.

Fazit
Villa Conrad von Nora Elias ist eine Familiengeschichte die in der Zeit von 1928-1945 spielt und mich gut unterhalten konnte. Ich kann das Buch weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Bücher.

Gustafssons Jul



Autor: Lars Simon
Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-21695-1
Erschienen: Oktober 2017
Seitenzahl: 176
Preis: 12,00€ [D]












Inhalt
Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen? das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt ... Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.
Quelle: dtv

Erster Satz
Sie glauben nicht an den Weihnachtsmann? 

Cover
Auf dem Cover sieht man die Einfahrt zum Haus des alten Gustafssons und genauso wunderschön wie auf dem Cover abgebildet, wird auch in der Geschichte beschrieben.

Meinung
Gustafssons Jul von Lars Simon ist mein erstes Buch von diesem Autor was ich in den Händen gehalten habe. Durch das schöne winterliche Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und als ich dann noch gelesen habe das es sich um eine schwedische Weihnachtsgeschichte handelt, war ich Feuer und Flamme: das musste einfach gut sein. Der Schreibstil ist flüssig und wie soll ich sagen, eben weihnachtlich und besinnlich. Alles passt zusammen und der Leser wird in einer weihnachtlichen Stimmung gewogen.

Der Epilog hat mich begeistert schmunzeln lassen. Wer glaubt denn auch bitte nicht an den Weihnachtsmann? Nun, wer nicht an dem Weihnachtsmann glaubt den nimmt der Autor auf mit auf eine Reise in seinem Rentierschlitten, quasi live mit dabei bei seiner Probe für den Weihnachtsabend. Wie es der Zufall will, passiert das am Haus der Gustafssons.

Die Gustafssons sind eine ganz normale Familie mit dem kleinen i-Tüpfelchen keine Geldsorgen zu haben. Der Großvater, Oberhaupt der Familie und verwitwet scheint in der Vergangenheit nicht sehr nett und immer sehr streng gewesen zu sein und im Alter doch noch zur Vernunft gekommen. Dieses Weihnachten möchte er mit seiner Familie verbringen und träumt so von besinnlichen Weihnachten.

Die Familie besteht aus seinen zwei Söhnen, samt Kinder und Enkelkinder. Es gibt viele verschiedene gut ausgearbeitete Charaktere, die alle sehr authentisch rüber kommen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Susanna, aus deren Sicht die Weihnachtstage erzählt werden und die der Leser dadurch auch am besten kennenlernt. Eine Familie wie sie jeder kennt und doch gibt es einige Überraschungen. Mich konnte die Geschichte überzeugen und hat mir ein paar schöne Lesestunden unter dem Weihnachtsbaum beschert. Am Ende gibt es dann nochmal einen kleinen Ausflug mit dem Weihnachtsmann.

Fazit 
Gustafssons Jul ist ein gelungener und kurzweiliger Weihnachtsroman, genauso wie man es sich vorstellt. Als Leser kommt man definitiv in Weihnachtsstimmung. Es gibt einige Klischees aber auch tolle Überraschungen. Ich vergebe 5 von 5 Bücher.



Paragrafen & Grafen


Autor: Brigitte Teufl-Heimhilcher
Erschienen: Juli 2011
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 465 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 224
ASIN: B005CPAXPA
Preis: 2,80€
Leseprobe: klick











Inhalt
Seit ihrer Scheidung lebt die Anwältin Irene nur noch für ihre Kanzlei. Während eines Urlaubes mit ihrer Freundin Sandra lernt sie den Chef des Hauses kennen und verliebt sich in den gutaussehenden Theo, den alle nur den Grafen nennen.
Der ist von Irene ebenfalls sehr angetan, doch auf die beiden warten noch eine Menge Überraschungen, denn Theo hat nicht nur ein beachtliches Vermögen geerbt, er muss sich auch um seine, um vieles jüngeren, Stiefgeschwister kümmern. Als alle schon an ein Happyend glauben, taucht Theos Exfrau Katrin auf, wild entschlossen Theo wieder für sich zu gewinnen – und dann sind da auch noch Irenes bester Freund Markus und ihr Ex-Mann Jochen.
Quelle: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Erster Satz
Als Irene frühmorgens losfuhr, war prachtvolles Frühlingswetter.

Cover
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Darauf ist eine Statue mit einem Golfschläger zu sehen und Golf wird in diesem Buch sehr viel gespielt. Auch das Paragraphenzeichen und das Herz passen super zum Titel.

Meinung
Paragrafen und Grafen ist der erste Roman den ich von Brigitte Teufl-Heimhilcher gelesen habe. Der Schreibstil hat mir gefallen. In dem Buch gibt es verschiedene Erzählperspektiven, was mir auch immer sehr gut gefällt. Das Einzige das mir nicht ganz so gut gefallen hat war das in der Geschichte alles sehr schnell verläuft und vieles nur so vor sich hinplätschert. Trotzdem gibt es aber auch Stellen im Buch an denen ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.

Die Hauptprotagonistin in Paragrafen und Grafen ist Irene. Sie ist Anwältin und steht mit beiden Beinen im Leben. Charakterlich macht sie zwar genau den Eindruck, doch ich hätte mir gewünscht dass ihre Arbeit etwas mehr einbezogen worden wäre. Schließlich ist es für Irene, wie immer wieder betont wird, sehr wichtig von niemand anderen abhängig zu sein und deshalb hätte ihr Job ruhig etwas mehr in den Vordergrund rücken können. Ich fand es erfrischend dass es in diesem Frauenroman mal um eine Frau geht, die klug und so bodenständig ist, denn in den meisten Fällen dieser Romane ist die Hauptprotagonistin etwas tollpatschig und wird immer von einem gutaussehenden Mann "gerettet."

Natürlich gibt es diesen Traumprinzen auch in Paragrafen und Grafen. Sein Name ist Theo. Theo ist ein Graf und Arzt. Seinen Beruf übt er aber nicht mehr aus, da er sich um sein Erbe kümmern muss. Außerdem gibt es noch einige andere Hinterlassenschaften seines Vaters, die seiner Aufmerksamkeit bedürfen. Ich fand es toll dass er sich um die außerehelichen Kinder seines Vaters kümmert. Dass er das macht zeugt von einem wirklich guten Charakter.

Irene und Theo haben mir gefallen, aber trotzdem hätte ich mir zwischen den beiden etwas mehr Gefühl und Leidenschaft gewünscht. Nachdem die beiden sich kennengelernt haben, hat es nicht lange gedauert bis sie zusammengekommen sind obwohl die Treffen der Beiden etwas abgeklärt gewirkt haben und ich zwar gehofft habe das die zwei zueinander finden, aber trotzdem nicht nachvollziehen konnte warum es plötzlich so schnell ging. Etwas mehr Schwung in die Beziehung kam allerdings als Theos Ex auftaucht, denn dadurch gibt wenigstens Irene etwas mehr von ihren Gefühlen preis.

In dem Buch gibt es noch einige andere Charaktere von denen Theos Stiefbruder derjenige ist von dem man viel erfährt und der einen auch ans Herz wächst. Er ist ein typischer Teenager und Theo gibt sich sehr viel Mühe mit ihm. Im Großen und Ganzen hat mir der Roman gefallen und am besten fand ich die unterschiedlichen Erzählperspektiven da man dadurch alle Charaktere in ihrem Alltag begleiten durfte.

Fazit
Paragrafen und Grafen ist ein gelungener Frauenroman und perfekt für zwischendurch. Ich vergebe 3 von 5 Bücher und bin schon auf den anderen Roman der Autorin gespannt, den ich noch auf meinem Kindle habe.



Der Himmel über der Heide



Autor: Sofie Cramer
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-25774-2
Erschienen: August 2012
Seitenzahl: 416
Preis: 9,99€ [D]
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Inhalt
Schicksalssommer in der Heide.
Seit zehn Jahren meidet Kati ihre alte Heimat. Seit zehn Jahren quälen sie schmerzhafte Erinnerungen. Jetzt hat erneut eine Tragödie ihre Familie heimgesucht. Der Vater liegt im Koma, und die Großmutter kann den kleinen Gasthof nicht allein führen, den die Weidemanns seit Generationen mitten in der Lüneburger Heide betreiben. Und die Saison hat gerade erst begonnen.
Schweren Herzens beschließt Kati, ihren Hamburger Agenturjob aufzugeben und für einige Zeit auf dem «Heidehof» auszuhelfen. Überrascht stellt sie fest, wie sehr sie die Stille und Schönheit der Heidelandschaft vermisst hat: Kati blüht auf, ihre Wunden beginnen endlich zu heilen. Bis auf einmal der Mann vor ihr steht, dessen Schicksal mit ihrem für immer
verbunden ist und den sie niemals wiedersehen wollte ...
Quelle: Rowohlt

Erster Satz
In sanften Wellen bewegt sich das Meer aus lila Blüten bis zum Horizont.

Cover
Das Cover zeigt die schöne Landschaft der Lüneburger Heide, in der die Geschichte auch spielt. Das Ganze sieht aus, als würde man gerade selbst aus einem Fenster darauf gucken. Das finde ich wirklich eine tolle Idee.

Meinung
Der Himmel über Heide ist der zweite Roman den ich von Sofie Cramer gelesen habe und irgendwie kam es mir diesmal so vor als hätte ich ein Buch von Rosamunde Pilcher gelesen. Auch der Schreibstil ist diesmal etwas anders. Sofie Cramer legt in dem Buch viel Wert darauf dem Leser die Lüneburger Heide sehr facettenreich zu beschreiben. Zum Einstimmen auf die Geschichte fand ich das auch noch ganz schön, aber leider wurde mir das schnell zu viel. Etwas weniger Ausschmückungen was das betrifft, hätte dem Buch sicherlich gut getan.

In Der Himmel über Heide gibt es eine zerrüttete Familie, eine Frau die in den falschen Mann verliebt ist und einen Schicksalsschlag, der die Familie wieder zusammenbringen soll. Viele Geschehnisse waren voraussehbar, was an und für sich nicht immer schlimm ist, denn in vielen Lieberomanen ahnt man schon vorher mit wem die Hauptprotagonistin zusammen kommen wird, aber diesmal hat mich das etwas gestört.

Kati ist die Hauptprotagonistin in Der Himmel über der Heide und war mir am Anfang auch sympathisch. Sie schien eine Frau zu sein, die mit beiden Beinen im Leben steht. Man hat sofort gemerkt dass sie den falschen Mann an ihrer Seite hat, aber man ahnt auch gleich dass die beiden schon bald getrennte Wege gehen werden. In ihrem Job geht sie schon lange nicht mehr auf und das Einzige was ihr auf Arbeit noch Freude bereitet, ist ihre beste Freundin und Kollegin Flo.

Als sie erfährt dass ihr Vater im Krankenhaus liegt macht sie sich sofort auf den Weg in ihre alte Heimat. Ich fand es schön, dass sie sich so zu ihrer Familie verbunden fühlt und habe in den ersten Kapiteln auch gerne mehr über ihre Erinnerungen aus alten Zeiten erfahren. Das es dann aber ein riesen Geheimnis über ihre Schwester gibt, von der man zwar erfährt das sie tot ist, aber erst sehr spät erfährt was damals passiert, hat mir nicht gefallen. Wegen diesem Ereignis wollte Kati eigentlich nie mehr nach Hause zurückkehren. Dass sie das so oft erwähnt und auch das sie ewig nicht mit der Sprache herausrückt was mit ihrer Schwester passiert ist, hat mich leider nicht neugieriger gemacht, sondern ich empfand das Ganze als störend.

Kati entwickelt sich aber im Laufe der Buches weiter, wenn auch etwas schleppend. Immer wieder fällt sie in alte Muster zurück und am meisten hat mich zum Schluss gestört, dass sie viel zu nachtragend den Leuten gegenüber war, die selbst genauso viel wie sie verloren haben und genauso wenig etwas für die Situation konnten. Zum Schluss gibt es aber ein Happy End, was mir persönlich ja immer am besten gefällt.

In Der Himmel über der Heide gibt es noch viele andere Charaktere. Einer davon und der, der mir dabei am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist Katis Oma Elli. Für ihr Alter ist sie noch sehr gut in Form um schmeißt zusammen mit den anderen Frauen aus der Familie den Heidehof solange Katis Vater im Krankenhaus liegt. Sie ist eine herzensgute Dame und lässt sich von nichts so schnell unterkriegen. Der Einzige der sie so richtig auf die Palme bringen kann ist ihr Nachbar und was die Beiden in Wirklichkeit verbindet erfährt man zum Ende der Geschichte auch noch.

Etwas das zwar keine neue Idee ist, aber immer wieder gut bei mir ankommt, sind die Rezepte am Ende des Buches. In Der Himmel über Heide ist das Kochen in der Küche vom Heidehof ein großes Thema und so bietet sich diese kleine Rezeptsammlung sehr gut an.  Von Buchweizenblinsis über Ratatouille bis zu Zitronencreme und Holunderblütensirup ist so einiges dabei. Eine ganz tolle Idee wie ich finde. Außerdem fand ich es schön über die Umbauten und die vielen neuen Gestaltungideen auf dem Heidehof zu lesen.

Fazit
Der Himmel über der Heide konnte mich zwar nicht ganz überzeugen, ist aber trotzdem ein gelungener Roman. Die Idee ist gut und das Buch konnte mich unterhalten. Ich vergeben 3 von 5 Bücher.



Mein Leben in 80B



Autor: Anja Goerz
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-499-25760-5
Erschienen: September 2012
Seitenzahl: 288
Preis: 8,99€ [D]
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Inhalt
Manchmal muss man im Leben ein bisschen nachwürzen.

Ehemann, zwei Kinder, Haus mit Garten … Ilse führt ein ziemlich durchschnittliches Leben.
Zwar hat sie einen pikanten kleinen Nebenjob als Veranstalterin von Dessous-Partys, doch das bedeutet auch nur, dass sie abends bei Prosecco trinkenden Hausfrauen auf dem Sofa sitzt, die mehr oder weniger heiße Unterwäsche kaufen – meist in 80 B.

Dann aber wird ihr Leben aus der Bahn geworfen: Während eines Kurzurlaubs bei ihrer besten Freundin Elissa auf Sylt lernt sie Oke kennen, einen charmanten jungen Sternekoch, der sie
nicht nur in kulinarischer Hinsicht geradezu verzaubert …

Quelle: Rowohlt

Erster Satz
Was meint ihr?

Cover
Auf dem Cover ist eine Frau abgebildet, die eine Schürze an hat und einen BH in der Hand hält. Beides passt perfekt zur Hauptprotagonistin Ilse. Außerdem wirft die Frau einen Schatten nach hinten, als wenn sie im Sonnenschein steht. Das passt wunderbar zu dem Meer und den Dünen, die im Hintergrund abgebildet sind. Dieser Hintergrund soll sicherlich Sylt darstellen, denn diese Insel spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle. Das pink mit den weißen Punkten darauf gefällt mir auch richtig gut.

Meinung
Mein Leben in 80B ist ein typischer Frauenroman und eine schönes Buch für zwischendurch. Es ist mein erstes Buch von Anja Goerz und der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Er ist flüssig und irgendwie auch spritzig. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht die 39jährige Ilse, aus deren Sicht auch das ganze Buch über erzählt wird.

Ilse hat alles was man für ein glückliches Leben braucht: zwei Kinder, einen charmanten und treuen Ehemann, ein Haus und einen kleinen Nebenjob als Veranstalterin von Dessous-Partys. Das alles füllt ihr Leben völlig aus. Ihre beste Freundin Elissa lebt auf Sylt und lädt sie zu ihrem Geburtstag ein. Dieser Tag soll in Ilses Leben vieles verändern.

Ich fand Ilse am Anfang des Buches ok, mehr aber auch nicht. Sie hat sich so in ihre Rolle als Mutter und Hausfrau eingefügt, dass man als Leser sofort ahnt worauf das alles hinaus laufen wird. Veränderungen und aus ihrer Haut zu fahren fällt ihr sehr schwer. Ich war wirklich gespannt wie sie sich bei ihrer Freundin auf Sylt geben wird. Aber auch da schien sie erstmal sehr verklemmt. Zum Ende des Buches hin fand ich es schön dass Ilse sich selbst findet und sich nun wieder mehr Mühe in ihrer Ehe gibt und nicht nur rumheult. Am Ende versucht sie dann sogar ihre Träume zu verwirklichen, was ich sehr schön fand.

Ihre Freundin Elissa war mir am Anfang sehr sympathisch. Sie ist selbstbewusst und steht mit beiden Beinen im Leben. Elissa führt ein aufregendes Leben ohne Familie, die sie dabei bremsen könnte, und scheint damit glücklicher zu sein als Ilse mit ihrem Leben. Ich fand es allerdings nicht schön von Elissa, dass sie ständig an Ilses Leben rumnörgelt. Sie findet das Leben ihrer Freundin langweilig und versucht etwas mehr pepp in Ilses Leben zu bringen, was grundsätzlich eine gute Idee ist, denn Ilse brauchte auf jeden Fall einen Anstoß um in ihrem Leben etwas zu ändern. Ich habe aber nicht verstanden warum sie ihrer Freundin geraten hat sich in der Zeit als sie sie auf Sylt besucht sich einen anderen Mann zu angeln, denn eigentlich hat Ilse zu Hause einen tollen Ehemann.

Elissa ist Restauranttesterin und gibt damit dem Buch das besondere Etwas. Ich musste schmunzeln als ich gelesen habe wie Elissa die Kellner fast zur Weißglut bringt und ich fand es schön dass sie den Lesern vermittelt das Essen mehr als nur das ist. Man sollte darauf achten was man isst und lernen es zu genießen. Natürlich kommt dadurch auch ein charmanter Koch ins Spiel der sowohl Ilse als auch allen Leserinnen den Kopf verdreht. Das fand ich wirklich eine gute Idee. Schön fand ich außerdem auch das am Ende des Buches Rezepte abgedruckt sind, die im Laufe der Geschichte eine Rolle spielen. Das ist zwar keine neue Idee, gefällt mir aber jedes Mal aufs Neue gut.

Fazit
Mein Leben in 80B ist ein unterhaltsamer Frauenroman, dem es zwar etwas an Tiefgründigkeit fehlt, der aber eine leichte Lektüre für zwischendurch ist. Ich vergebe 4 von 5 Bücher.



Im Land des Feuerfalken


Autor: Julie Peters
Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3-8052-5024-5
Erschienen: Mai 2012
Seitenzahl: 496
Preis: 14,95€ [D]
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Reihe: Neuseelandsaga
1. Das Lied der Sonnenfänger
2. Im Land des Feuerfalken




Erster Satz
Er mochte, wie ihre schwarzen Zöpfe auf und ab wippten, wenn sie lief.

Kurzbeschreibung
Neuseeland, 1907: Es geht ein tiefer Riss durch die irische Auswandererfamilie der O`Briens, die im fernen Neuseeland mit ihrer Schafzucht ihr Glück gemacht hat. Josie wächst bei ihrer Mutter Siobhan im Wald auf, ihre Schwester Sarah auf dem Stammsitz der O`Briens, in Kilkenny. Die beiden Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein: Sarah ist pflichtbewusst, Josie ein Wildfang, und sie beneiden sich gegenseitig um das, was sie vermissen.
Aber dann bricht der Erste Weltkrieg in Europa aus, und er wirft seinen dunklen Schatten bis zum anderen Ende der Welt. Sarah heiratet einen ungeliebten Mann, ihre Schwester wendet sich von der Familie ab. Bald müssen sie erkennen, dass ein Leben ohne Wurzeln nicht wert ist, gelebt zu werden. Und die beiden Frauen kämpfen um ihr Glück …
Der zweite, in sich abgeschlossene Teil von Julie Peters’ farbenprächtiger Neuseelandsaga.

Quelle: Wunderlich

Letzter Satz
Doch er hielt die Frau im Arm , die er liebte, und mit ihr an seiner Seite wusste er. dass er alles schaffen kann.

Cover
Das Cover sieht richtig schön aus, irgendwie magisch. Auf jeden Fall macht es neugierig und man will wissen um was in den Buch nun eigentlich geht. Die Farben harmonieren einfach gut und und alles passt perfekt zusammen.




Meinung
Im Land des Feuerfalken ist der zweite Teil von Julie Peters Neuseelandfamiliensaga. Leider habe ich vorher nicht den ersten Teil Das Lied der Sonnenfänger gelesen. Da aber auf dem Klappentext steht das beide Teile in sich abgeschlossen sind habe ich dem Buch trotzdem eine Chance gegeben. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und es gab fast keine Stelle im Buch die ich ohne Vorkenntnis aus dem ersten Band nicht verstanden habe. Aber trotzdem merkt man beim lesen das es eine Vorgeschichte der Familie gibt und das man irgendwas verpasst hat wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Aber ich denke das ist bei jeder Buchreihe so. Um in den vollen Lesegenuss zu gelangen sollte man auch diese Reihe lieber in der richtigen Reihenfolge lesen. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung. In sich abgeschlossen ist dieses Buch aber tatsächlich. Es gibt zum Schluss auch keinen Cliffhanger was ich als sehr angenehm empfand. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und so hatte ich das Buch auch zügig durch.

Im Land des Feuerfalken ist eine wunderschöne Geschichte über die Familie O`Brien deren Wurzeln in Irland liegen. Im Mittelpunkt stehen die beiden Schwestern Josie und Sarah. Josie wächst bei ihrer Mutter Siobhan im Wald auf da diese sich von der Familie abgewendet hat. Siobhans ältere Tochter wird von ihrer Großmutter Helen auf dem Familiensitz großgezogen. So kommt es dass die beiden Schwestern nicht unterschiedlicher sein können. Sarah versucht immer den Anstand der Gesellschaft zu wahren, geht ihren Aufgaben im Haushalt nach und träumt davon später einmal Jamie zu heiraten. Josie dagegn versucht immer ihren Dickkopf durchzusätzen. Dass aus ihr mal eine extrovertierte Künstlerin wird lässt sich schon früh erahnen. Doch eins verbindet die beiden: Ihr Vater ist ein Maori. Auf dessen Abstammung wird das ganze Buch über hingewiesen und auch dass die beiden Schwestern es deswegen in der Gesellschaft nicht immer leicht haben. Josie versucht im Laufe der Geschichte sogar mehr über die Maori zu erfahren und reist in ihr Land. Das alles wurde aber nur ziemlich kurz geschildert. Ich hätte mir gewünscht das Julie Peters noch etwas mehr auf die Erlebnisse von Josie bei den Maoris eingegangen wäre.

Trotzdem kann man nicht sagen dass die beiden Schwestern die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind. Alle anderen werden auch auf ihrem Weg begleitet. Jamie zum Beispiel soll eigentlich Josie heiraten. Beide sind auch ineinander verliebt und so dauert es nicht lange bis Jamie ihr einen Heiratsantrag macht. Aber dann bricht der erste Weltkrieg aus und der alte Jamie soll nie wieder zurück kommen. Zusammen mit seinen Kumpel Rob zieht er in den Krieg. Auch er ist seit der Kindheit in Sarah verliebt. Rob ist mir am Anfang sehr sympathisch gewesen und ich dachte auch das er wohl die bessere Partie für Sarah ist. Doch im laufe des Buches entwickelt er sich zu einem richtigen Scheusal.

Walter ist der Ehemann von Siobhan und zusammen mit ihr hat er die ersten Jahre Sarah großgezogen. Walter ist ein verbitterter Mann der gerne mal ein Schluck zu viel trinkt. In der ersten Hälfte der Geschichte erfährt man nicht viel über ihn. Er hält sich in allen Situationen sehr im Hintergrund. Es gab einige Stellen an dem ich ihm am liebsten wachgerüttelt hätte und mich gefragt habe warum er nicht etwas sagt oder eingreift. Aber auch bei ihm gibt es noch Hoffnung. Er entwickelt sich zum Ende hin so sehr ins Positive das ich ihm doch noch richtig lieb gewonnen habe.

Großmutter Helen scheint der Fels in der Brandung zu sein und die ganze Familie gut im Griff zu haben. Aber dann erleidet sie ein Schicksalsschlag von dem sie sich nie mehr erholt. Helen hat mir einfach so leid getan. Ihr Ehemann Edward, das Oberhaupt der Familie, ist ein ruhiger gesetzter Mann. Auch über ihre beiden anderen Kinder Emily und Finn erfahren wir viel. Es geht eben um die ganze Familie und ihre verschiedenen Schicksalsschläge. Jeder geht mit ihnen anders um und alle O`Briens sind auf ihre eigene Art etwas ganz besonderes.

Fazit
Julie Peters erzählt über die Geschichte der Familie O`Brien in der es sowohl schöne als auch schlechte Tage gibt. Tage an denen wir uns mit ihnen mit freuen können und Tage bei denen ich mir wünsche sie nie selbst miterleben zu müssen. Über Im Land des Feuerfalken kann ich nichts negatives sagen und deshalb vergebe ich 5 von 5 Punkte.