Lesestatistik Januar

Der erste Monat im neuen Jahr ist schon vorbei. Ich habe diesen Monat 10 Bücher gelesen. Mit der Statistik bin ich mehr als zufrieden, denn es gab nur 7 Neuzugänge. :) Diesen Monat habe ich es, seit ich angefangen habe zu bloggen, das erste mal geschafft meinen SuB abzubauen, zwar nicht viel, aber immerhin.
 
Diese Bücher habe ich gelesen:

 
 
♥ Ich hoffe euer Monat war auch so erfolgreich! ♥
 
 

Old Souls 1: Die Keime



Autor: Julia Mayer
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 441 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 236
Erschienen: November 2012
ASIN: B00ACHOFE8
Preis: 2,99€











Inhalt
Die Welt gerät aus den Fugen, als den Menschen das Erlangen der Wiedergeburt verwehrt bleibt. Die schwächsten Glieder der Gesellschaft werden gejagt – und auch Avery findet sich auf der Flucht vor ihrer eigenen Familie wieder. Mithilfe anderer Flüchtlinge versucht sie, sich ihre Freiheit zu erkämpfen und gerät dabei immer wieder aufs Neue an scheinbar unüberwindbare Grenzen. Für sie, die Keime, gibt es nur die Flucht und den wartenden Tod, während die übrige Menschheit nach dem ewigen Leben lechzt und durch den Mord an den Schwächsten die Wiedergeburt zu finden versucht. Eine Jagd nach Sinn und Menschlichkeit beginnt ...
Quelle: Julia Mayer

Erster Satz
Am Ende des Tages zählt die Realität nicht mehr.

Cover
Das Cover finde ich sehr schön. Das alles dunkel gehalten ist passt gut zu der düsteren Geschichte. Ich bin mir nur nicht sicher zu wem diese blauen Augen gehören.

Meinung
Das Cover sieht gut aus und der Klappentext verspricht einiges. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, war ich etwas verwirrt und brauchte eine Weile um mich in die Geschichte reinzufinden. Was aber nicht schlimm war, denn eigentlich bin ich dadurch neugierig geworden und wollte unbedingt weiter lesen um zu erfahren was das alles soll. Das Buch ist keine leichte Lektüre, denn die Autorin hat schon einen speziellen Schreibstil. Alles wird sehr detailliert beschrieben und der Schreibstil wirkt an vielen Stellen poetisch.

Im ersten Band von Old Souls liegt das Hauptaugenmerk auf Avery, aus deren Sicht auch überwiegend erzählt wird. Avery ist ein sehr ängstliches Mädchen, das ich wegen ihrer Geschichte, die sie bis jetzt miterlebt hat auch nachvollziehen konnte. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte aber weiter und war mir die ganze Zeit über sympathisch. Sie gehört zu den Keimen, die sich in der ersten Phase des Seins befinden. Die letzte Phase die es gibt ist die Asche. Bis vor kurzem wurden alle nach dieser Phase wiedergeboren. Doch jetzt hat sich alles geändert und niemand weiß warum. Die Vorstellung, dass nun liebe Familienmitglieder nicht wieder zurück kommen, ist schlimm. Die Schuld daran wird den Keimen gegeben, da es von Ihnen viel zu viele gibt. Deshalb werden sie nun gejagt und ermordet. Avery ist eine davon und auf der Flucht. Sie kämpft nun jeden Tag um das Überlegen. Dabei ist sie aber nicht allein, denn begleitet wird sie dabei von Skar.

Skar ist ein Keim, genauso wie Avery. Skar hat einen Traum zu verdanken dass er auf Avery aufmerksam wurde. Da die beiden denken, dass sie zusammen die nächste Phase erreichen können, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht. Skar ist geheimnisvoll, unnahbar und kalt. Auch wenn er noch ein Keim ist, scheint er trotzdem schon viel älter als Avery zu sein. Skar war mir überhaupt nicht sympathisch weil es mir nicht gefallen hat wie er Avery behandelt und ehrlich gesagt habe ich zwischendurch immer gedacht, dass er sich sowieso bald von ihr Abkapseln wird.

Es gab natürlich auch noch andere Charaktere in der Geschichte, wie zum Beispiel Cash, aus dessen Sicht auch ab und zu erzählt wird. Cash ist drogenabhängig und in seinem Leben dreht sich mittlerweile um nichts anderes mehr. Als er sich dann mit Avery und Cosima auf den Weg gemacht hat, dachte ich eigentlich, dass er sich zusammenraufen wird, hat er aber nicht und deshalb kann ich ihn gar nicht so richtig einschätzen. Cash befindet sich schon in der zweiten Phase, der Splitter. Dazu gehört auch Cosima. Aus deren Gesicht wird zwar nicht erzählt, aber trotzdem ist sie mir fast genauso wie Avery, ans Herz gewachsen. Cosima ist ein toller Charakter - selbstbewusst, hilfsbereit und sie würde Avery niemals im Stich lassen und das alles obwohl sie als Häscherin eigentlich die Keime jagt.

Avery und Cash sind nicht die Einzigen aus deren Sicht geschrieben wird. Ein wichtiger Part im Buch ist auch Eliza. Sie ist anscheinend diejenige, die für die vielen Morde verantwortlich ist. Eigentlich sollte man sie nicht mögen, aber in den Passagen, in der sie ihre Geschichte erzählt, zeigt sie eine sehr menschliche und gefühlsvolle Seite von ihr. Auch bei ihr ist es nicht einfach sie einzuschätzen. Außerdem gab es noch Passagen in der Geschichte, von denen ich bis jetzt noch nicht weiß, aus welcher Sicht sie erzählt wurden, ob diese Personen überhaupt real sind oder nicht. Ich hoffe das klärt sich dann im nächsten Band.

Die Grundidee der Geschichte finde ich gut. So etwas habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Allerdings ist es durch das fehlende Hintergrundwissen, das einem in der Geschichte erst nach und nach gegeben wird, schwierig in die Geschichte reinzukommen. Im Laufe der Geschichte erfährt man natürlich das Wichtigste, aber nicht alles, was sicherlich so gewollt ist, denn schließlich muss es ja auch einen Grund für weitere sieben Bände geben. Ich würde mir allerdings wünschen das man in den nächsten Bänden noch etwas über Avery und ihr Leben in Eurasien erfährt, wie denn ein Übergang in die nächste Phase überhaupt funktioniert und etwas über die Koryphäen.

Fazit
Die Keime ist der Auftakt der Old Souls Reihe. Durch den Schreibstil und das fehlende Hintergrundwissen am Anfang des Buches, ist es kein Buch für zwischendurch. Mir hat es aber trotzdem gefallen und deswegen vergebe ich 4 von 5 Bücher.



GenTec Genesis 1: Joline



Autor: Julia S. Heinrich
Verlag: Bookshouse
ISBN: 978-9963-7226-3-1
Format: Mobi
Dateigröße: 499 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 306
Erschienen: Januar 2013
Preis: 4,99€
Leseprobe: klick









Inhalt
„Ich konnte nicht abdrücken. Vor mir stand das hässlichste Pferd, das ich jemals gesehen hatte, und ich konnte einfach nicht abdrücken.“

Anfangs sind es noch die Neugier und ihre beste Freundin Sina, die Joline in einen seltsamen Klub am Rande der Stadt treiben. Doch schnell stellt die 15-Jährige fest, dass es sich um einen Stützpunkt von Militanten handelt. Eine Gruppe, die sich dem Kampf gegen das Gentechnik-Unternehmen verschrieben hat, in dem Jolines Vater als Forscher arbeitet. Nach anfänglichem Misstrauen erliegt Joline den Einflüsterungen des charismatischen Anführers Zerberus und schließt sich den Aufständischen an. Ihr Auftrag: Die künstlich von PhönixGenTec geschaffenen Tiere zu töten. Als sie im Wald der Firma auf eines der reproduzierten Wildpferde trifft, kommt alles anders als geplant – und Joline muss sich entscheiden, ob sie ihrem Verstand oder ihrem Herzen folgen will ...

Quelle: Bookshouse

Erster Satz
Ich konnte nicht abdrücken.

Cover
Das Cover gefällt mir richtig gut. Das Mädchen soll sicherlich Joline darstellen und auch das Pferd passt perfekt zur Geschichte.

Meinung
Eigentlich ist es dem Cover zu verdanken, dass ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Als ich nämlich das Pferd darauf gesehen habe bin ich neugierig geworden und als ich sich der Klappentext auch noch interessant angehört hat, musste ich das Buch lesen. Der Schreibstil von Julia S. Heinrich ist flüssig und ich war erstaunt wie schnell ich das Buch durchgelesen habe.

Die Geschichte spielt in der Zukunft in Deutschland. Natürlich ist die Technik schon viel weiter und so gibt es für den Leser viele neue Sachen zu entdecken, die bis jetzt noch gar nicht möglich sind. Außerdem sind viele Tierarten mittlerweile schon ausgestorben. Das alles klingt gar nicht so unwahrscheinlich, wenn man bedenkt wie viele Tierarten schon heute vom Aussterben bedroht sind. Deshalb versuchen die Menschen nun Tiere, mittels Genmanipulation, neu zu reproduzieren. Der Frage ob diese Reproduzierung nun gut ist oder nicht, stellt man sich als Leser zusammen mit Joline und ich war das ganze Buch über sehr zwiegespalten und kann auch jetzt immer noch nicht sagen, was ich nun für richtig halte.

Joline, die 15-jährige Hauptprotagonistin, ist ein Mädchen mit ganz normalen Teenagerproblemen und ihren Alter entsprechend noch sehr naiv. Ich habe sie von Anfang an ins Herz geschlossen. Anders war das bei ihrer besten Freundin Sina. Diese ist nämlich das ganze Gegenteil von Joline. Es hat dann aber nicht lange gedauert bis auch sie bei mir Sympathiepunkte sammeln konnte. Sina ist diejenige, durch die Joline in Kontakt mit den Militanten kommt.

Als Joline erfährt wer diese Militanten sind und für welche Sache sie kämpfen, ist sie im ersten Moment schockiert und alles andere als überzeugt von der Sache. Umso mehr hat es mich gewundert, dass sie so schnell ihre Bedenken über Bord geworfen hat. Ich habe mich schon darüber gewundert, dass Joline einfach so zum Mitläufer geworden ist. Irgendwie ging mir das zu schnell und ich konnte es nicht so richtig nachvollziehen. Andererseits lag es sicherlich auch daran, dass auch Sina so getan hat als wäre alles normal, so wie es abläuft. Zum Glück kommt dann aber alles doch noch ganz anders.

Natürlich gibt es auch jemanden, für den Joline schwärmt. Phillip aus dem Klub hat es ihr vom ersten Moment angetan. Doch mehr als eine Schwärmerei ist es leider nicht geworden, was ich aber auch nicht besonders schlimm fand, da man von Phillip sowieso nicht allzu viel erfährt und ihn deshalb auch nicht richtig einschätzen kann. Schön fand ich die innige Beziehung zwischen Joline und ihren Eltern. Alles scheint so harmonisch zwischen ihnen zu sein und sie machen sich die ganze Zeit über auch wirklich Sorgen um Joline. In vielen Jugendromanen können die Jugendlichen "Tagelang" verschwunden sein ohne dass deren Eltern sich wirklich Sorgen machen. Das finde ich immer ein bisschen komisch. In Joline war das aber endlich mal anders.

Ich hätte nicht gedacht dass mir die Idee, der Genmanipulation, so gut gefällt. Julia S. Heinrich hat das Thema wirklich gut umgesetzt und ich denke auch für alle verständlich beschrieben. Das Ganze kam sehr glaubwürdig rüber und konnte mich voll und ganz überzeugen. Trotzdem hätte ich mir zwischendurch ein kleines bisschen mehr Spannung gewünscht.

Eine Sache, die ich noch loswerden will ist, dass ich es schön finde, dass zur Abwechslung mal ein Pferd so eine wichtige Rolle in einem Roman spielt. Außerdem habe ich in der Danksagung gelesen dass Julia S. Heinrich sich von ihrem Pony inspirieren lassen hat. Das fand ich wirklich schön und finde, dass es hier nochmal extra erwähnt werden kann.

Fazit
Joline ist ein gelungener Auftakt der GenTec Genesis Reihe und wird nicht nur Jugendliche, sondern auch alle über dieses Alter hinaus, begeistern. Ich vergebe 4 von 5 Bücher und bin gespannt wie es weitergeht. Ich hoffe ich muss nicht zu lange auf den nächsten Band warten.




Neue Bücher

Diese Woche ist genau ein neues Buch bei mir angekommen und zwar "Wahrheit wird völlig überbewertet". :) Ich glaube dieser Monat, ist seit ich angefangen habe zu bloggen, der Monat in dem ich die wenigsten Neuzugänge habe. Das ist natürlich super, denn schließlich will ich ja meinen SuB abbauen.
 
Sixteen Moons ist noch von meiner letzten Rebuybestellung vom letzten Jahr und The one I love ist habe ich letztes Jahr mit bei Ebay ersteigert.
 
   
 
Wahrheit wird völlig überbewertet von Heike Abidi
Eigentlich hat Friederike nur ein paar Wonneröllchen zu viel. Doch dann wird sie bei einem Business-Meeting
tatsächlich gefragt, wann es denn so weit wäre! Und weil ihre Antwort etwas missverständlich ausfällt, starren plötzlich alle auf ihren Bauch, der jetzt keine Problemzone mehr ist, sondern heilige Brutstätte. Natürlich will sie das Missverständnis baldmöglichst aufklären. Doch irgendwie ergibt sich kein geeigneter Moment für die Wahrheit.
Und schon hat sich Friederike in ein Lügengeflecht verstrickt, aus dem sie einfach nicht mehr herauskommt … 
 
Sixteens Moons: Eine unsterbliche Liebe von Kami Garcia, Margaret Stohl
Als Ethan zum ersten Mal seine neue Mitschülerin Lena sieht, ist er sofort wie vom Blitz getroffen: Seit Monaten begegnet ihm das schöne schwarzhaarige Mädchen mit den unglaublichen grünen Augen in seinen Träumen, und nun steht sie leibhaftig vor ihm. Ethan verliebt sich unsterblich in sie, nicht ahnend, dass Lena ein dunkles Geheimnis verbirgt. Sie entstammt einer uralten Hexenfamilie, und an ihrem sechzehnten Geburtstag wird sich ihr Schicksal – und damit auch Ethans – für immer entscheiden ...
Quelle: Heyne
 

Glücksallergie




Autor: Pascale Graff
Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf
ISBN: 978-3-86265-184-9
Erschienen: August 2012
Seitenzahl: 312
Preis: 9,95€ [D]
Leseprobe: klick










Inhalt
Patrizia ist 35, Single und ernsthaft krank – zumindest glaubt die liebenswert-verschrobene Lektorin das: Schon lange leidet sie an einer Glücksallergie. Und nun zeigen sich die Symptome stärker als je zuvor: Ihr Exfreund, der sie nach fünf Jahren Beziehung abserviert hat, heiratet eine andere, auf Facebook hat sie gerade einmal 17 Freunde und als Einzige aus ihrem Verlag ist sie nicht zur Riesenparty des Vertreters Clemens eingeladen.
Patrizia beschließt, dass sich etwas ändern muss. Ein Selbstfindungsseminar soll ihr dabei helfen, endlich auf den Pfad der Glückseligkeit zu gelangen. Den findet sie zwar vorerst nicht, dafür aber den angehenden Psychotherapeuten Sven, mit dem sie ein Abkommen trifft: Jeden Mittwoch treffen sich die beiden zum Essen, sie zahlt und er hört zu.
Die Therapie zeigt schnell Erfolge. Patrizia bekommt ein Jobangebot, das sie nicht ablehnen kann, und stolpert ihrem Traumprinzen direkt vor die Füße. Zum ersten Mal scheint alles nach Plan zu verlaufen. Oder wartet das Schicksal doch nur darauf, ihr wieder einen Strich durch die Rechnung zu machen?

Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Erster Satz
Ich atme ein, ich atme aus, um die immer wieder aufkeimende Panikattacke niederzukämpfen.

Cover
Das Cover finde ich witzig und irgendwie auch niedlich. Das Schwein passt zwar nicht unbedingt zur Geschichte, ich finde es aber trotzdem toll. Die roten Gummistiefel, die es an hat, passen zum rotgepunkteten Hintergrund und zur Farbe des Titels. Das Rot mit den Punkten finde ich toll und das Herz, das scheint als wäre es schlecht ausgeschnitten, ist auch eine schöne Idee. Der Titel "Glücksallergie" passt super zur Geschichte und kommt auch einige male im Buch vor.
Das Cover ist dann auch nochmal vor jedem Kapitel abgebildet und in dem Herz steht dann die Kapitelüberschrift. Das Buch wurde also sehr schön gestaltet.

Meinung
Der Titel Glücksallergie und das Cover haben mich neugierig gemacht. Als sich dann auch noch der Klappentext so vielversprechen angehört hat, war klar das ich das Buch unbedingt lesen will. Der Schreibstil ist flüssig, locker und witzig.

Patrizia ist 35, Single und die Hauptprotagonistin in Glücksallergie. Sie ist charmant, aber leider auch sehr unsicher. Sie versucht ständig den Idealen der anderen zu entsprechen und vergisst dabei fast, wer sie wirklich ist. Da sie es aber nicht schafft diesen Vorstellungen zu entsprechen, denkt sie, sie ist neurotisch und leidet an einer Glücksallergie. In einem Seminar, bei dem sie herausfinden will wer sie wirklich ist und was sie glücklich macht, lernt sie Sven, einen angehenden Psychologen, kennen.

Sven hört sich Patrizias Probleme an und da er ja als angehender Psychologe noch Übung gebrauchen kann, trifft er sich von nun an einmal die Woche mit Patrizia, um ihre Neurosen zu therapieren. Als Leser ahnt man natürlich sofort dass Sven mehr Gefühle für Patrizia hat und wo das alles enden wird. Patrizia entwickelt sich natürlich im Laufe der Geschichte weiter und der Leser stellt sich gemeinsam mit ihr, ihren Ängsten und Panikattacken.

Wie oft in solchen Geschichte, gibt es natürlich auch einen Traummann. Diesem begegnet Patrizia schon nach ihrem ersten Treffen mit Sven und natürlich hat sie sofort Hoffnung dass dieses Treffen schon so viel in ihr bewirkt hat, dass sie ein neuer Mensch ist. Dieser Traumtyp hört auf den Namen David und hat auf den ersten Blick alles zu bieten was sich eine Frau wünscht. Doch kann jemand der so gutaussehend und erfolgreich ist tatsächlich so langweilig sein? Oder liegt das einfach nur an Patrizia? Ich selbst finde David viel zu engstirnig und natürlich auch irgendwie langweilig, dadurch hat er mich aber oft zum schmunzeln gebracht. Sven kann man allerdings auch nicht als Traummann bezeichnen. Ich fand es sehr erfrischend, dass es in dem Buch zwei Männer gibt, die alles andere als perfekt sind.

Mir hat es wirklich Spaß gemacht zusammen mit Patrizia durch ihr Leben zu stolpern. Die Idee, das Ganze auch noch mit einem psychologischen Hintergrund zu betrachten, gefällt mir und wurde auch gut umgesetzt. Ich finde es schön dass Sven, Patrizia die ganze Zeit ernst nimmt und versucht ihr zu helfen, denn viel zu oft zieht Patrizia vieles, entweder ins lächerliche oder reagiert total panisch.

Glücksallergie ist nicht einfach nur ein typischer Liebesroman, sondern regt auch zum Nachdenken an. Niemand ist perfekt und niemand sollte sich, den Idealen der anderen zu Liebe, verbiegen. Schade fand ich das Patrizia so ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Familie hat. Ihre Eltern und auch ihre Schwester scheinen die ganze Zeit so unnahbar zu sein. Für einen Liebesroman finde ich dieses Buch aber sehr tiefgründig und das macht es zu etwas Besonderem.

Fazit
Mit Glücksallergie hat Pascale Graff einen gelungenen Debütroman geschrieben, der trotz viel Liebe, Kitsch und Humor auch seht tiefsinnig ist. Ich verge 4 von 5 Bücher.





Pralinenherz



Autor: Laura Sommer
Verlag: Silberflügel
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 395 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 182
ASIN: B00ADSTK28
Erschienen: Januar 2013
Preis: 2,99€
Leseprobe: klick









Inhalt
Hanna ist 28 Jahre alt und lebt mit ihrem Freund Oliver in Berlin. Eigentlich fühlt sie sich dort nicht wohl, vermisst
sie doch ihre Familie und ihre Freunde in Köln. Hals über Kopf verlässt sie die Stadt, als sie ihren Freund dabei erwischt,
wie er mit einer anderen schläft. Zurück in Köln läuft sie abermals Finn über den Weg, der ihr schon auf der Frankfurter Messe den Kopf verdrehte. Da sie eine neue Bleibe sucht, lädt Finn sie zu sich ein, da er noch ein Zimmer frei hat. Hanna ist sich unsicher. Sie mag Finn, aber er ist doch schwul, oder etwa nicht?
Zu all dem Stress wollen ihre Eltern das Pralinengeschäft verkaufen und nach Spanien ziehen. Höchste Zeit, auch da etwas zu unternehmen!

Quelle: Amazon

Erster Satz
"Hannah! Hannaaa!", schrillte es durch die Galerie.

Cover
Das Cover finde ich richtig schön. Das Pink sticht einem sofort in das Auge und man weiß was einen für ein Buch erwartet. Die Pralinen auf dem Cover sind eine wirklich gute Idee, da diese in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.

Meinung
Pralinenherz konnte mir zwar nur kurzweilige Unterhaltung bieten, hat mir dafür aber ganz gut gefallen. Wie man aus dem Klappentext schon entnehmen kann, handelt es sich dabei um Chick-Lit. Schon deshalb darf man keinr tiefgehende Story erwarten, dafür aber einen lockeren Schreibstil. Alle, die an diesem Genre gefallen finden, werden das Buch mögen. Ich habe das Buch bei einer gratis Aktion von Amazon runtergeladen und beim lesen sind mir einige Rechtschreibfehler und Ungereimtheiten aufgefallen. Dafür gibt es aber kein Punktabzug, da ich weiß dass das Buch mittlerweile nochmal komplett überarbeitet wurde.

Die Hauptprotagonistin, Hannah, hat mir ganz gut gefallen. Wie so typisch für dieses Genre, tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste, was sie gleich sympathisch wirken lässt. Sie ist unglücklich verliebt und alles in ihrem Leben scheint sich in einen Scherbenhaufen zu verwandeln. Im Laufe des Buches entwickelt sich Hannah aber weiter und managt zum Schluss sogar Sachen, die ich ihr am Anfang gar nicht zugetraut hätte.

Natürlich gibt es auch in diesem Buch einen Traummann. In Pralinenherz ist das Finn. Finn ist charmant, gutaussehen und zuvorkommend. Natürlich ahnt man schon zum Anfang des Buches auf was alles hinauslaufen wird, das hat mich aber nicht gestört. Die Idee, wie die beiden sich kennenlernen und auch viele Situationen danach, fand ich lustig und unterhaltsam.

Trotz der vielen positiven Dinge hat mir aber irgendwie das i-Tüpfelchen gefehlt, etwas dass das Buch zu etwas Besonderem macht. Außerdem fand ich es schade, dass die Nebencharaktere so sehr in den Hintergrund gerückt sind und die Geschichte sehr schnelllebig war. Trotzdem ist das Buch gut und bietet jede menge Unterhaltung, in der sehr viele Klischees vorhanden sind, das wiederum ist natürlich typisch Cick-Lit.

Fazit
Ein netter Liebesroman mit einem sympathischen Hauptcharakter für zwischendurch. Ich werde auf jeden Fall ein weiteres Buch der Autorin lesen, das ich auch schon auf meinem Kindle habe und ich bin schon gespannt darauf. Ich vergebe 3 von 5 Bücher.