Sieben Tage ohne

 

Autor: Monika Peetz
Verlag: KiWi
ISBN: 978-3-462-04410-2
Erschienen: Mai 2012
Seitenzahl: 336
Preis: 9,99€ [D]
Leseprobe: klick

Reihe:
1. Die Dienstagsfrauen
2. Sieben Tage ohne








Inhalt
Die Dienstagsfrauen gehen fasten. Fünf ungleiche Freundinnen, ein gemeinsames Ziel: Entschleunigen, entschlacken, abspecken, so lautet das Gebot der Stunde. Zu ihrem jährlichen Ausflug checken die Dienstagsfrauen im einsam gelegenen Burghotel Achenkirch zum Heilfasten ein. Sieben Tage ohne Ablenkung. Kein Telefon, kein Internet, keine Männer, keine familiären Anforderungen und beruflichen Verpflichtungen. Leider auch sieben Tage ohne Essen. Theoretisch jedenfalls. Quälender Heißhunger, starre Regeln und nachreisende Probleme führen zu immer neuen Heimlichkeiten und gefährden jeden Therapieerfolg. Statt Entspannung gibt es Missverständnisse, Streit und schlaflose Nächte. Die schwerste Prüfung jedoch steht Eva bevor. Hinter den dicken Burgmauern begibt sie sich auf die Suche nach ihrem unbekannten Vater. Sie entdeckt, dass man manche Familiengeheimnisse besser ruhen ließe...
Quelle: KiWi Verlag


Erster Satz
Es war einer dieser Tage.

Cover
Das Cover gefällt mir richtig gut. Die fünf Coctails mit den Früchten wirken auf dem Cover richtig gut und passen auch super zum Inhalt des Buches.

Meinung
Bevor ich das Buch gelesen habe, hatte ich einige bedenken da es ja schon der zweite Band der Dienstagsfrauen ist und ich Band eins noch nicht kenne. Ich habe zwar ab und zu gemerkt das es schon eine "Vorgeschichte" gibt, aber es hat mich beim lesen nicht gestört dass ich diese nicht kenne. Man kommt also auch ohne Vorkenntnis gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil von Monika Peetz ist flüssig, leicht zu lesen und auch die kurzen Abschnitte haben mir sehr gut gefallen.

Im Vordergrund von Sieben Tage ohne steht Eva. Diese ist Mutter, Ehefrau und auch Kind. Ihre Mutter ist diejenige die ihr mal wieder das Leben schwer macht. Als sie dann auch noch die Kellertreppe runterfliegt und im Krankenhaus auf Evas Station genest ist das Fass am überlaufen. Eva fasst den Entschluss das die Dienstagsfrauen mal wieder ihre jährliche Reise antreten sollten. Und welcher Ort wäre besser dafür geeignet als die Burg in Altmühltal zum heilfasten. Alle sind begeistert von der Idee, doch was niemand von ihnen weiß ist das Eva darauf hofft dort endlich ihren Vater kennenzulernen.
Die Idee das die Dienstagsfrauen heilfasten gehen gefällt mir und wurde auch unterhaltsam und witzig umgesetzt.

Löffel für Löffel schwelgte sie im Geschmackseldorado und wusste zugleich, dass jeder Bissen sie ihrem normalen Leben näher brachte.
Zitat aus "Sieben Tage ohne" S. 288

Nicht nur Eva sondern auch die anderen Dienstagsfrauen haben neben dem Fasten ihr Päckchen zu tragen. Ob dass die  derzeitige Ehemänner, die noch nicht Ehemänner oder die gar nicht erst vorhandenen Männer sind, es ist alles dabei. Jede der fünf Freundinnen hat einen anderen Charaktere und jede von ihnen hat positive als auch negative Eigenschaften. Auch wenn sie im  Laufe der Geschichte ein klein wenig außeinandertriften so raufen sie sich doch wieder zusammen. Neben Evas Geschichte hat also auch jede der anderen Dienstagsfauen seine eigene Geschichte, die parallel dazu laufen und von denen wir auch einige Einblicke bekommen. Im Vordergrund steht aber wie oben schon erwähnt Eva.

Es gibt Lieder, die am Anfang großer Liebesgeschichten stehen. Wann immer man sie hört, denkt man an die erste Liebe zurück und was daraus entstanden ist.
Zitat aus "Sieben Tage ohne" S. 330

Mir hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen. Es ist nicht nur wizig und macht Spaß sondern es behandelt auch ernste Themen. Monika Peetz zeigt in diesem Buch wie wichtig gute Freunde sind und nach dem man Sieben Tage ohne gelesen hat bekommt man richtig Lust seine Mädels einzupacken und mit ihnen irgendwohin zu fahren.

Fazit
Mit diesem Roman, der viel Witz und Humor beinhaltet, konnte mich Monika Peetz überzeugen. Sieben Tage ohne biete leichte Lektüre für zwischendurch. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Bücher.



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